Bitcoin feiert keine Feste. Während der Kalender voranschreitet, bleibt das Marktgefühl in einem seiner unangenehmsten Zustände gefangen: anhaltende extreme Angst.

Der Bitcoin Fear and Greed Index, eines der am häufigsten beobachteten Werkzeuge zur Messung der Marktpsychologie, zeigt seit fast zwei Wochen hintereinander extreme Angstniveaus an, mit Werten nahe 23 von 100. Es ist nicht nur ein Zeichen für punktuelle Nervosität; es ist ein Zeichen kollektiver emotionaler Erschöpfung.

Dieser Index kombiniert Schlüsselvariablen wie Volatilität, Volumen, Dominanz, Suchtrends und soziales Gefühl. Wenn all diese Faktoren sich in Richtung Angst ausrichten, hört der Markt auf, logisch zu handeln, und beginnt, emotional zu reagieren.

Historisch gesehen fallen diese Perioden nicht mit Euphoria zusammen… sondern mit Unentschlossenheit. Der Preis hört auf, stark zu fallen, aber er startet auch nicht durch. Es ist eine Phase, in der die Schlagzeilen Angst machen, der Einzelhandel zögert und der Markt in eine scheinbare Pause eintritt.

Hier ist der Ort, an dem sich viele irren.

Extreme Angst ist nicht automatisch ein Synonym für sofortige Erholung. Es ist vielmehr eine Übergangszone. In früheren Zyklen wurden die wichtigsten Böden während Wochen — manchmal Monate — an anhaltender Angst gebaut, nicht an einem einzigen Kapitulationstag.

Das Tief im November, das weiterhin als wichtige Referenz dient, wurde unter ähnlichen Bedingungen gebildet. Die Abwesenheit einer explosiven Erholung danach verstärkt eine wichtige Idee: Bitcoin absorbiert Druck, anstatt ihm zu entkommen.

Während das öffentliche Gefühl fragil bleibt, gleicht sich der Markt stillschweigend aus. Die Volatilität wird komprimiert, schwache Hände ziehen sich zurück und der Vermögenswert gelangt wieder in die Hände geduldigerer Anleger. Es ist nicht aufregend, aber es ist strukturell.

Für strategische Investoren geht es in diesen Momenten nicht darum, den nächsten Höchststand vorherzusagen, sondern den Kontext zu verstehen. Extreme Angst hält selten das Ende des Zyklus markiert, aber oft den Punkt, an dem sich die Impulsiven von den Disziplinierten trennen.

Bitcoin benötigt keine optimistischen Schlagzeilen, um voranzukommen. Historisch gesehen hat es seine beste Arbeit geleistet, wenn niemand hinschaut… oder wenn die meisten bereits aufgegeben haben.

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