Also stapelt Polen in aller Ruhe in diesem Jahr mehr $GOLD als irgendwer sonst — und sitzt jetzt bei 30 % seiner Reserven. In der Zwischenzeit kauft China seit 20 Monaten ununterbrochen und hat im Mai sogar noch beschleunigt.

Alle schauen auf China, aber Polen ist hier der echte Außenseiter. Der geopolitische Aspekt? Genau da wird es erst richtig interessant. Wenn man zwischen Deutschland und Russland eingequetscht ist, fühlt sich Gold wahrscheinlich weniger wie eine Investition an und mehr wie… eine Absicherung, der man tatsächlich vertrauen kann.

Ich beobachte die Entscheidungen von Zentralbanken seit Jahren, und der Stimmungswandel ist spürbar. Niemand sagt es laut aus, aber wenn Länder so viel physisches Gold horten, geben sie im Grunde eine Stimme gegen das aktuelle System ab. Dass Polen nun in die Tiefe geht — 30 % — ist nicht zufällig. Das ist eine Botschaft.

Chinas kontinuierlicher Kauf passt zu seinem Vorgehen, aber dass Polen so aggressiv vorgeht? Das sagt etwas darüber, wie manche Regionen die nächsten zehn Jahre sehen. Ich sage nicht, dass ich weiß, was als Nächstes passiert — nur: Wenn die Nachbarn anfangen, ihre Bunker nachzurüsten, lohnt es sich vielleicht zu fragen, warum.