$BTC setzt neue Belastung durch steigende japanische Anleiherenditen

📌 Bitcoin hat sich kürzlich von der Zone um 58.000 USD auf etwa 64.000 USD Anfang Juli erholt. Getragen wurde die Bewegung durch schwächere als erwartete US-Wirtschaftsdaten und die Erwartung, dass die Fed weniger restriktiv werden könnte.

📊 Diese Erholung steht nun jedoch vor einem neuen Test: Die Rendite japanischer Staatsanleihen mit 10 Jahren stieg auf 2,85%, den höchsten Stand seit rund 30 Jahren. Das ist relevant, weil steigende japanische Renditen den globalen Liquiditätsfluss zusätzlich unter Druck setzen könnten.

🌐 Das zentrale Risiko kommt aus dem Yen-Carry-Trade. Wenn die japanischen Renditen steigen, wird das günstige Ausleihen von Yen zur Investition in risikoreiche Assets weniger attraktiv. Dadurch wird es schwieriger, dass Bitcoin und andere „Risk-on“-Assets kurzfristig nach oben ausbrechen.

⚠️ Das ist noch kein extrem bärisches Signal, aber es reicht aus, um den Markt vorsichtiger im Umgang mit Leverage zu machen. Wenn die Renditen weiter steigen und USD/JPY volatiler wird, wird der Bereich von 60.000–62.000 USD eine wichtige Zone sein, die man im Blick behalten sollte.

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