Nachdem in der Nacht zum 7. Juli ein beladener katarischer LNG-Tanker im Bereich der Straße von Hormus angegriffen worden war, wurde während der Durchfahrt durch diesen Wasserweg auch ein weiteres Handelsschiff beschädigt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Quelle.
Nach Angaben eines Gesprächspartners der Agentur geht es um einen Tanker mit Rohöl, der unter der Flagge Saudi-Arabiens unterwegs war. Einzelheiten zu dem Vorfall, einschließlich des Ausmaßes der Schäden sowie deren Ursache, wollte die Quelle der Agentur nicht offenlegen.
Über die Beschädigung des saudiarabischen Tankers unter Berufung auf Quellen aus dem Bereich der maritimen Sicherheit hatte Reuters bereits am 7. Juli zuvor berichtet — ebenfalls ohne nähere Details. Laut der Agentur wurde das Schiff, ebenso wie das katarische, beschädigt, als es entlang der Küste von Oman fuhr. Vermutlich handelte es sich um den Supertanker Wedyan. Die Agentur nannte, wie auch Bloomberg, keine Angaben zu den Ursachen der Beschädigungen. Katar habe nach ihren Informationen den Iran für den Angriff auf seinen LNG-Tanker verantwortlich gemacht.
Vor diesem Hintergrund sind die Ölpreise am 7. Juli in die Höhe gegangen: Brent-Kontrakte mit Lieferung im September legen im Vergleich zum vorherigen Schlusskurs um 1,2 % zu — sie werden für 72,9 $ pro Barrel gehandelt; in etwa um denselben Betrag verteuert sich auch das US-Öl WTI — es kostet 69,37 $.