Am Morgen habe ich die Liquidations-Wärmekarte von AiCoin einmal komplett durchgesehen. Der Anstieg von gestern Abend liefert mehr Informationen als das, was die K-Linie zeigt.

BTC ist von 61.297 ausgehend bis auf 64.691 durchgezogen, der maximale Anstieg lag bei über 5,5 %.

Viele sehen vor allem eines: den Anstieg.

Mich interessiert jedoch vor allem – wie ist dieser Anstieg zustande gekommen.

Laut der Wärmekarte steigt der Preis kontinuierlich nach oben und berührt immer wieder die dicht besetzten Liquidationszonen oberhalb.

Nachdem die Stopps der Short-Seite ausgelöst wurden, beschleunigt sich die Bewegung weiter und es entsteht eine ziemlich typische Short-Squeeze-Phase.

Als es sich der Marke von 64,7k nähert, bricht der Preis nicht weiter nach oben durch, sondern fällt auf etwa 63,9k zurück und konsolidiert dort.

In diesem Moment beginnt der Markt in eine neue Phase zu wechseln.

Ein Teil der kurzfristigen Longs entscheidet sich dazu, Gewinne zu realisieren.

Andere Gelder machen sich nun erneut auf die Suche nach neuen Bereichen für Liquidität.

Aktuell sieht es so aus, als sei die Spanne 63,8k–64,2k der Bereich, in dem die Auseinandersetzung um die Liquidität am heftigsten ist.

Wenn bei 63,7k die Unterstützung kontinuierlich erhalten werden kann, lohnt es sich, die dicht besetzte Liquidationszone im Bereich 64,5k–64,8k weiterhin im Blick zu behalten.

Wenn jedoch 63,5k unterschritten wird, könnte die darunterliegende Liquidität erneut zum Ziel werden, das der Kurs ansteuert.

Deshalb werde ich heute nicht nur auf die K-Linie schauen.

Was ich viel lieber sehen möchte, ist:

Wo wird der Preis als Nächstes Liquidität suchen.

Denn der Kurs kann sich natürlich bewegen und schwanken, aber die Position der Liquidität entscheidet in der Regel über die nächste Richtung.

#BTC #Liquidations-Wärmekarte #Geldfluss