Ich erinnere mich daran, wie ich mir die frühen @NewtonProtocol Newton-Materialien angesehen und angenommen habe, dass die Policy-Ebene nur ein Compliance-Feature war — eine Möglichkeit, Ausgabenlimits und Sanktionsprüfungen an eine Transaktion anzuhängen, bevor sie freigegeben wird. Das ist der Pitch, der am häufigsten wiederholt wird. Aber wenn man länger darüber nachdenkt, fiel nicht die Prüfung selbst auf, sondern die Einbettung rund um Wiederverwendung. Sie nennen es immer wieder einen „Internet der Policies“ — die Idee, dass eine Regel, die einmal geschrieben wurde, etwa ein Sicherheiten-Schwellwert oder ein Risikolimit, nicht in der App gefangen bleibt, die sie erstellt hat. Sie wird veröffentlicht, referenziert und zu anderen Systemen zusammengesetzt, so wie eine API von Fremden aufgerufen wird, die sie nie selbst gebaut haben.#Newt

Das ist eine andere Art von System als ein Compliance-Tool. Ein Compliance-Tool löst ein Problem für ein einzelnes Unternehmen. Ein Policy-Marktplatz hat nur dann wirklich Bedeutung, wenn andere Entwickler auch tatsächlich auftauchen und Regeln abholen, statt ihre eigenen von Grund auf zu schreiben. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob der Durchsetzungsmechanismus funktioniert — Audits werden dir das irgendwann bestätigen. Sondern ob es überhaupt eine Nachfrage nach geteilten Policies gibt oder ob jedes Team weiterhin lieber die eigene Logik schreibt, weil es ein härteres Problem ist, jemandes Regeln zu vertrauen, als Code zu schreiben.

Niemand übernimmt gemeinsame Infrastruktur nur, weil sie elegant ist. Man übernimmt sie, wenn das Schreiben der eigenen Version mehr kostet als das Ausleihen der eines anderen.

Was ich als Nächstes beobachte, ist nicht die Roadmap. Sondern ob eine Policy, die von einem Projekt gebaut wurde, leise, unverändert in den Stack von jemand anderem auftaucht.
$YFI $PYTH
#newt $NEWT