Bitcoin verzeichnet bereits drei aufeinanderfolgende Quartale rückläufige Kurse; im jüngsten Quartal betrug der Rückgang ungefähr 16,1%. Gleichzeitig sind sowohl das Sharpe-Quotient als auch der kombinierte Index für den Druck im Miner-Zyklus in ein extrem niedriges Niveau gefallen.
Nachdem das Sharpe-Quotient kurzfristig unter -20 gefallen war, stieg es leicht wieder an. Nach traditionellem Verständnis bedeutet das: „Das Risiko ist weit größer als die potenzielle Rendite“. In den bisherigen Bitcoin-Zyklen tauchten solche extrem pessimistischen Bereiche jedoch häufig nahe der Phase auf, in der sich der Boden bildet.
Der kombinierte Index für den Druck im Miner-Zyklus setzt sich aus dem Puell Multiple und einem gegenläufigen Miner-Capitulation-Index zusammen. Aktuell ist er auf ein neues Tief im Jahr 2026 gefallen und wird als Eintritt in den historischen Bereich der „Unterbewertung“ betrachtet. Dieser Indikator zeigte in früheren Zyklustiefs ähnliche Einbrüche, etwa in den Jahren 2015 und 2018.
Der gleichzeitige Effekt aus fallenden Preisen, zusätzlichem Risiko und dem „Dreifach-Resonanz“-Treiber aus Miner-Druck macht die aktuelle Phase sowohl so, als würde die Panik gebündelt ihren Höhepunkt erreichen, als auch so, als könnte es sich um den Bodenbereich eines neuen Zyklus handeln. Allerdings stammen diese Daten aus der Perspektive weniger Analysten; anschließend wird man beobachten müssen, ob das Verhalten der Miner und das makroökonomische Umfeld den Druck weiter nach oben treiben werden.