Der Leiter der US-Makrostrategie von MUFG Securities Americas, George Goncalves, sagte, dass die Sitzungsprotokolle der Juni-Fed-Sitzung möglicherweise einflussreicher sein könnten als üblich, weil Kevins Warshs knapper Kommunikationsstil den Märkten weniger direkte Orientierung biete.

Laut ChainCatcher sagte Goncalves, dass die Sitzungsprotokolle immer wichtiger würden, weil Investoren weiterhin keine Klarheit darüber hätten, was die Fed denkt; das Protokoll der internen Debatte sei daher eine zentrale Quelle für Einblicke.

Er fügte hinzu, dass einige Investoren Warshs eher zurückhaltenden Ansatz infrage gestellt hätten und dass viele Marktteilnehmer wieder mehr Transparenz wünschen. Goncalves sagte, die geringeren Informationen seien für Teile des Marktes unangenehm gewesen, und es gebe Skepsis darüber, wie lange die Fed eine Haltung mit weniger Kommunikation aufrechterhalten kann.

Goncalves sagte, dass Anleger zunehmend dazu gezwungen sind, die Absichten der Fed zu interpretieren, indem sie zwischen den Zeilen offizieller Dokumente lesen.