⚡️ MACRO UPDATE: Visa und M-Pesa testen Stablecoin, um in der DR Kongo die Abhängigkeit von SWIFT zu reduzieren

Visa, M-Pesa und Onafriq haben ein Pilotprojekt mit einem an den USD gekoppelten Stablecoin für grenzüberschreitende mobile Zahlungen in der Demokratischen Republik Kongo gestartet. Das Vorhaben zielt darauf ab, die durchschnittliche Überweisungsgebühr von 8 % – eine der höchsten weltweit – zu senken, indem das langsame SWIFT-System durch eine sofort verfügbare Blockchain-Infrastruktur ersetzt wird.

Der Einsatz von Stablecoins im Backend von M-Pesa reduziert die Zahl der Intermediäre, verkürzt die Bearbeitungszeiten und senkt die Kosten im Vergleich zum traditionellen, auf SWIFT basierenden Modell. Die durchschnittliche Überweisungsgebühr von 8 % in Subsahara-Afrika ist nicht nur eine wirtschaftliche Belastung, sondern auch ein Entwicklungshindernis für Millionen von Migrantenarbeitern, die Geld nach Hause schicken.

Durch die Nutzung digitaler Dollar-„Rails“ zeigen Visa und seine Partner, dass Blockchain eine praxistaugliche Lösung für ein jahrzehntealtes Problem im Bankensektor ist. Die Entscheidung für den Kongo als Pilotmarkt ist strategisch, da das Land ein rasantes Wachstum bei der Einführung von Mobile Money verzeichnet und effiziente Rücküberweisungen benötigt.

Allerdings hängt der Erfolg des Projekts davon ab, eine nahtlose Nutzererfahrung sicherzustellen und die Komplexität der Blockchain-Technologie für den Endanwender auszublenden. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Markteffizienz mit regulatorischer Konformität in Einklang zu bringen, denn die weitreichende Einführung von an den USD gekoppelten Stablecoins könnte die Bemühungen der Zentralbank untergraben, die Dollarisierung zu reduzieren und