Über 70 % der Privatanleger kaufen ganz genau den oberen Bereich von makrogetriebenen Erholungsrallyes, weil sie einen vorübergehenden, von der Fed befeuerten Rückprall für den Beginn eines dauerhaften Bullenlaufs halten.

Es ist unglaublich frustrierend, $BTC den Pump bei Zinssenkungs-News zu sehen, FOMO im lokalen Hoch einzusteigen und dann am nächsten Tag zuzusehen, wie dein Portfolio ausblutet, sobald sich die Story dreht. Wir alle sind in diese plötzlichen Liquiditätsfallen hineingezogen worden.

So läuft es tatsächlich: Wenn die Fed eine Lockerung der Inflationslage andeutet, reagiert der Markt mit einem sofortigen Reflex-Pump – er schiebt $BTC über die Marke von 60.000 $ und zieht $ETH gleich mit. Doch diese Pumps werden oft durch kurzfristige Derivate-Leverage statt durch echtes Spot-Kaufen angetrieben. Wenn die anfängliche Euphorie nachlässt und Händler merken, dass die tatsächlichen Zinssenkungen noch Monate entfernt sind, wird diese gehebte Liquidität schnell wieder ausgelöscht.

Historisch führt die erste Zinssenkung tatsächlich zu einem Markteinbruch, bevor überhaupt ein langfristiger Aufwärtstrend beginnt. Wenn du den anfänglichen Hype kaufst, bist du im Grunde Exit-Liquidität für Wale, die sich in den ruhigen Phasen angesammelt haben. Wenn du diesen grünen Kerzen hinterherjagst, ohne auf das zugrunde liegende Volumen zu schauen, spielst du ein äußerst gefährliches Spiel.

Kauft ihr diesen makroökonomischen Bounce, oder wartet ihr auf eine tiefere Korrektur?

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