Die National Organization of Black Law Enforcement Executives (NOBLE) hat den CLARITY Act offiziell befürwortet. Damit wird er laut Berichten zum ersten großen Verband der Strafverfolgungsbehörden, der öffentlich die Gesetzesvorlage zur Krypto-Marktstruktur unterstützt. Zudem gilt die Befürwortung als bedeutende Entwicklung. Das Gesetzesvorhaben rückt näher an eine mögliche Abstimmung im Senat heran.

Der CLARITY Act umfasst außerdem das Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA). Ziel ist es, klarere Regeln für Blockchain-Entwickler und Dienstanbieter bereitzustellen. Gleichzeitig werden die bestehenden Befugnisse der Strafverfolgungsbehörden bewahrt.

NOBLE sagt: Der Gesetzentwurf stärkt die Strafverfolgung

In einem an die Senate-Leader gerichteten Schreiben sagte NOBLE, dass der CLARITY Act „mehrere Bestimmungen enthält, die der Strafverfolgung wesentliche neue Fähigkeiten verleihen würden“. Außerdem bleiben langjährige Befugnisse zur Strafverfolgung erhalten.“

Die Organisation wandte sich gegen Bedenken, die von einigen anderen Strafverfolgungsgruppen geäußert wurden. Sie argumentierte, dass die Gesetzgebung bestehende Strafgesetze nicht schwächt. Laut NOBLE lässt der Gesetzentwurf die Bundesgesetze unangetastet, auf die Ermittler und Staatsanwälte sich täglich verlassen. Dazu gehören Gesetze zur Geldwäsche sowie Vorschriften für nicht lizenzierte Geldübermittlungsunternehmen.

Die Unterstützung erklärt, dass das Gesetz Innovationen bei digitalen Vermögenswerten fördern kann. Dabei wird die Fähigkeit der Regierung, Finanzkriminalität zu untersuchen, nicht eingeschränkt. 

Der Rückenwind für die Gesetzgebung wächst

Die Krypto-Politikexpertin Lindsay Fraser begrüßte die Position von NOBLE. Sie stellte die Schlussfolgerung der Gruppe dar, wonach der Gesetzentwurf die Durchsetzungsfähigkeiten stärken würde, während gleichzeitig bestehende strafrechtliche Befugnisse erhalten bleiben.

„Nach unserer Prüfung des Gesetzentwurfs und seiner möglichen operativen Auswirkungen ist NOBLE der Ansicht, dass der CLARITY Act mehrere Bestimmungen enthält, die der Strafverfolgung wesentliche neue Möglichkeiten bieten würden, während gleichzeitig langjährige Befugnisse zur Strafverfolgung erhalten bleiben.“

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— Lindsay Fraser (@lindsayfraser0) 2. Juli 2026

Die Unterstützung könnte auch dabei helfen, Bedenken zu zerstreuen, dass die Gesetzgebung für die Strafverfolgung regulatorische Lücken schafft. Das ist eine der zentralen Kritikpunkte, die in Debatten über die Regulierung von Krypto vorgebracht wurden.

Darüber hinaus wird die BRCA-Bestimmung als hilfreich angesehen, um Bundesrecht an die bestehenden Leitlinien des Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) anzugleichen. Dadurch erhalten Entwickler und Anbieter von Blockchain-Infrastruktur mehr regulatorische Klarheit.

Was passiert als Nächstes?

NOBLEs Unterstützung könnte dem CLARITY Act zusätzlichen Schwung verleihen, während die Gesetzgeber weiterhin Beratungen im Senat führen. Marktteilnehmer beobachten nun Hinweise darauf, ob der Gesetzentwurf für eine vollständige Abstimmung im Senat eingeplant werden könnte.

Auch Investoren werden Kommentare wichtiger politischer Führungspersönlichkeiten im Blick haben, darunter Präsident Donald Trump und die Führung im Senat. Sie werden außerdem Reaktionen anderer Strafverfolgungsorganisationen und Interessenvertretungen beobachten.

Auch wenn die Unterstützung nicht garantiert, dass der Gesetzentwurf verabschiedet wird, markiert sie einen wichtigen Meilenstein. Sie zeigt, dass zumindest eine große nationale Strafverfolgungsbehörde erklärt hat, dass der CLARITY Act die Regulierung von Krypto verbessern kann, ohne die bestehenden strafrechtlichen Durchsetzungsbefugnisse einzuschränken.