MACRO | US-Jobwachstum verliert an Schwung, da der Juni enttäuscht

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Juni deutlich abgekühlt: Die Zahl der nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigten stieg nur um 57.000, deutlich unter den Erwartungen, was darauf hindeutet, dass der Einstellungsdrang nachgelassen hat, trotz jüngster Stabilität.

Während die Arbeitslosenquote auf 4,2% zurückging, fiel der Rückgang zugleich mit einem Sinken der Erwerbsbeteiligung zusammen, was darauf hindeutet, dass weniger Menschen aktiv nach Arbeit suchten. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,3% und entsprachen damit den Erwartungen.

Die stärksten Arbeitsplatzverluste gab es im Bereich Freizeit und Gastgewerbe, außerdem kam es zu weiteren Rückgängen im Einzelhandel und im Informationssektor. Dagegen blieben das Gesundheitswesen und die soziale Fürsorge wichtige Treiber für das Beschäftigungswachstum.

Die neuesten Zahlen deuten auf einen Arbeitsmarkt hin, der sich zwar weiterhin ausweitet – jedoch in langsamerem Tempo, während die zugrunde liegende Schwäche deutlicher wird.

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