Asiatische Märkte rutschen ab, während Chip-Aktien stark unter Verkaufsdruck geraten

Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag überwiegend schwächer notiert, da Technologie- und Halbleiterwerte einem starken Verkaufsdruck ausgesetzt waren. Die Anlegerstimmung hat sich in mehreren wichtigen Märkten eingetrübt, während US-Futures nach einer ruhigen Sitzung an der Wall Street relativ stabil blieben.

Südkorea verzeichnete den größten Rückgang: Der Kospi-Index fiel um 5,1%. Besonders stark getroffen wurden große Chip-Unternehmen, darunter SK Hynix mit einem Minus von 7,7% und Samsung Electronics mit einem Rückgang von 6,4%.

Auch der japanische Nikkei-225 bewegte sich abwärts und sank um 1,5%, angeführt von einem deutlichen Rückgang bei den Anteilen von Tokyo Electron. In Taiwan rutschte der Taiex-Index um 1,1% ab, während <0>#TSMC </0> moderate Verluste verzeichnete.

Hongkong war hingegen einer der wenigen Lichtblicke in der Region. Der Hang-Seng-Index stieg um 0,8% und wurde durch ein starkes Kursplus von 8,7% bei BYD gestützt, nachdem das Unternehmen den zweiten Monat in Folge höhere Fahrzeugverkäufe gemeldet hatte.

Währenddessen verlor der Shanghai Composite in Festlandchina 0,9%, Australiens S&P/ASX 200 fiel leicht und Indiens Sensex schnitt besser ab als die regionalen Wettbewerber mit einem Plus von 0,5%.

Auf dem Energiemarkt entspannten sich die Ölpreise, nachdem getrennte Gespräche zwischen US- und iranischen Vertretern, vermittelt durch Katar und Pakistan, die Hoffnung auf Fortschritte in Richtung einer nachhaltigen Lösung für die Spannungen rund um den Iran erhöht hatten.

Trotz der Schwäche am Donnerstag haben sowohl Südkoreas Kospi als auch Japans Nikkei in diesem Jahr beeindruckende Gewinne erzielt – gestützt durch die anhaltend starke Nachfrage nach KI-Technologien und der Halbleiterbranche.

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