Gestern Abend war der Markt immer noch recht interessant: Sowohl der US-Aktienmarkt als auch der Kryptomarkt zeigten erneut eine Abweichung voneinander. Normalerweise würde bei einem starken Rückgang der US-Tech-Aktien auch BTC zumindest spürbar beeinflusst werden. Aber gestern Abend prallte Bitcoin stattdessen nach oben zurück und schloss wieder über 61.000 US-Dollar. Das zeigt, dass ein Teil des Kapitals offenbar wieder in den Kryptomarkt zurückfließt.
Der Rückgang am US-Markt war vor allem auf den AI-Sektor zurückzuführen. Gerüchten zufolge plant Meta, ein eigenes Cloud-Geschäft aufzubauen und erwägt, überschüssige AI-Rechenleistung nach außen zu vermieten. Sobald diese Nachricht auftauchte, begann der Markt sofort zu befürchten, ob die AI-Investitionen großer Tech-Unternehmen bereits an einem saisonalen Hochpunkt angelangt sind.
In den vergangenen zwölf Monaten stieg die gesamte AI-Lieferkette kontinuierlich. Viele gingen davon aus, dass diese Tech-Giganten ständig Geld ausgeben würden, um Chips zu kaufen, Server zu erwerben und Rechenzentren auszubauen. Doch wenn man nun anfängt, sich Sorgen zu machen, dass die Bestellungen langsamer werden, müssen sich die Erwartungen in der gesamten Branche zwangsläufig neu ausrichten.
Deshalb fielen die Chip-Aktien gestern Abend vergleichsweise deutlich: Micron und SanDisk verzeichneten Rückgänge von über 10%. Diese pessimistische Stimmung griff anschließend auch auf den asiatischen Markt über. Heute Morgen eröffnete der südkoreanische Aktienmarkt mit deutlichen Kursverlusten; SK Hynix und Samsung Electronics zeigten ebenfalls spürbare Rückgänge.
Der Auftritt von Fed-Chef Waller gestern Abend war eher hawkisch. Zwar wurde eingeräumt, dass der Inflationsdruck nachgelassen hat, dennoch besteht man weiterhin auf dem 2%-Inflationsziel und hat keinerlei Signale für Zinssenkungen gegeben. Er sagte, die künftige Politik werde weiterhin von den Daten der nächsten Wochen abhängen. Das bedeutet, dass sich die Stimmung kurzfristig kaum deutlich aufhellen dürfte.
Außerdem fanden gestern weitere indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Doha statt. Im Mittelpunkt standen vor allem Themen wie die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und der Schifffahrtsverkehr durch die Straße von Hormus. Trump sagte, es gebe Fortschritte bei den Verhandlungen. Die Haltung Irans bleibt jedoch weiterhin relativ hart. Nach aktuellem Stand ist es noch ein gutes Stück entfernt, bis man sich wirklich einig ist; daher bleibt auch in Zukunft die weitere Entwicklung aufmerksam zu beobachten.
Ich denke, der Gesamtmarkt bewegt sich weiterhin eher in einer seitwärts-aufwärts gerichteten Phase und hat noch nicht die richtige Richtung klar eingeschlagen. Obwohl BTC im Vergleich zu den US-Aktien etwas stärker ist, sind die Marktteilnehmer insgesamt noch eher vorsichtig. Achten wir besonders auf die heute Abend anstehenden US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls). Falls die Daten die Erwartungen übertreffen, ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Marktschwankungen weiter verstärken.
Beim Trading halte ich weiterhin an der gestrigen Einschätzung fest: Solange keine klare Richtung erkennbar ist, sind kurzfristige Trades mit Tages-/Intraday-Kontrakten die stabilere Option.
Heute im Fokus:
BTC: Achte auf den Bereich um 62.000 als Widerstand
ETH: Achte auf den Bereich um 1.680 als Widerstand
SOL: Achte auf den Bereich um 81 als Widerstand
$BTC $ETH $SOL
#BTC #ETH #solana
Der Rückgang am US-Markt war vor allem auf den AI-Sektor zurückzuführen. Gerüchten zufolge plant Meta, ein eigenes Cloud-Geschäft aufzubauen und erwägt, überschüssige AI-Rechenleistung nach außen zu vermieten. Sobald diese Nachricht auftauchte, begann der Markt sofort zu befürchten, ob die AI-Investitionen großer Tech-Unternehmen bereits an einem saisonalen Hochpunkt angelangt sind.
In den vergangenen zwölf Monaten stieg die gesamte AI-Lieferkette kontinuierlich. Viele gingen davon aus, dass diese Tech-Giganten ständig Geld ausgeben würden, um Chips zu kaufen, Server zu erwerben und Rechenzentren auszubauen. Doch wenn man nun anfängt, sich Sorgen zu machen, dass die Bestellungen langsamer werden, müssen sich die Erwartungen in der gesamten Branche zwangsläufig neu ausrichten.
Deshalb fielen die Chip-Aktien gestern Abend vergleichsweise deutlich: Micron und SanDisk verzeichneten Rückgänge von über 10%. Diese pessimistische Stimmung griff anschließend auch auf den asiatischen Markt über. Heute Morgen eröffnete der südkoreanische Aktienmarkt mit deutlichen Kursverlusten; SK Hynix und Samsung Electronics zeigten ebenfalls spürbare Rückgänge.
Der Auftritt von Fed-Chef Waller gestern Abend war eher hawkisch. Zwar wurde eingeräumt, dass der Inflationsdruck nachgelassen hat, dennoch besteht man weiterhin auf dem 2%-Inflationsziel und hat keinerlei Signale für Zinssenkungen gegeben. Er sagte, die künftige Politik werde weiterhin von den Daten der nächsten Wochen abhängen. Das bedeutet, dass sich die Stimmung kurzfristig kaum deutlich aufhellen dürfte.
Außerdem fanden gestern weitere indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Doha statt. Im Mittelpunkt standen vor allem Themen wie die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und der Schifffahrtsverkehr durch die Straße von Hormus. Trump sagte, es gebe Fortschritte bei den Verhandlungen. Die Haltung Irans bleibt jedoch weiterhin relativ hart. Nach aktuellem Stand ist es noch ein gutes Stück entfernt, bis man sich wirklich einig ist; daher bleibt auch in Zukunft die weitere Entwicklung aufmerksam zu beobachten.
Ich denke, der Gesamtmarkt bewegt sich weiterhin eher in einer seitwärts-aufwärts gerichteten Phase und hat noch nicht die richtige Richtung klar eingeschlagen. Obwohl BTC im Vergleich zu den US-Aktien etwas stärker ist, sind die Marktteilnehmer insgesamt noch eher vorsichtig. Achten wir besonders auf die heute Abend anstehenden US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls). Falls die Daten die Erwartungen übertreffen, ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Marktschwankungen weiter verstärken.
Beim Trading halte ich weiterhin an der gestrigen Einschätzung fest: Solange keine klare Richtung erkennbar ist, sind kurzfristige Trades mit Tages-/Intraday-Kontrakten die stabilere Option.
Heute im Fokus:
BTC: Achte auf den Bereich um 62.000 als Widerstand
ETH: Achte auf den Bereich um 1.680 als Widerstand
SOL: Achte auf den Bereich um 81 als Widerstand
$BTC $ETH $SOL
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