🚨 ON-CHAIN-WARNUNG: Taiwan verabschiedet Virtual Asset Service Act zur Regulierung des Krypto-Marktes

Die Verabschiedung des Virtual Asset Service Act durch den Legislativyuan am 30. Juni 2026 stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Krypto-Regulierung Taiwans dar. Das neue Gesetz bringt Anbieter von Diensten für virtuelle Vermögenswerte unter die Aufsicht der Financial Supervisory Commission (FSC) mit einem verpflichtenden Lizenzierungsmechanismus. Darüber hinaus müssen Stablecoins transparente Rückkaufs-/Reserveanforderungen erfüllen, um die Marktsicherheit zu erhöhen. Dieser Schritt bringt Taiwan näher an internationale Standards für die Regulierung digitaler Vermögenswerte.

Das Gesetz schafft das bisherige „wohlwollende“ Regime ab, bei dem Dienstanbieter lediglich die Verfahren zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) abschließen mussten, um ohne umfassende Aufsicht tätig sein zu können. Die FSC wird nun den gesamten Geschäftsbetriebszyklus überwachen, einschließlich Beurteilung wichtiger Personen, interner Kontrollsysteme, Cybersicherheit sowie Listing-/Delisting-Verfahren. Sieben Gruppen von Unternehmen unterliegen der Regulierung, darunter Börsen, Handelsplattformen und Kreditgeber.

Lizenzierte Organisationen müssen Kundengelder vom Unternehmenskapital trennen, periodische Finanzberichte veröffentlichen und zivilrechtliche Haftung für ausgelagerte Tätigkeiten übernehmen. Diese Vorschriften sollen das Risiko von Veruntreuung ausschließen, eine Lehre aus früheren Börsenkollapsen aufgrund fehlender klarer Trennung von Vermögenswerten. Unternehmen, die bei AML registriert sind, haben ein 12-monatiges Übergangsfenster, um eine Lizenz zu beantragen, und bis zu 21 Monate, um die vollständige Genehmigung zu erhalten.

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