70% Wahrscheinlichkeit, dass es im Juli nicht zu einer Bewegung kommt, aber 14% Wahrscheinlichkeit, dass im September eine Zinserhöhung um 50 bp erfolgt—dieses Drehbuch ist komplett anders als letztes Jahr. Die CME-Daten zeigen eine Sache: Der Markt beginnt, Zinserhöhungen ernsthaft einzupreisen—nicht „ob“, sondern „wie viele bp“.

Noch schmerzhafter ist es auf der ETF-Seite: In den letzten 10 Tagen gab es einen kumulierten Nettoabfluss von 2 Mrd. USD, und BlackRocks IBIT verzeichnete an einem Tag Abflüsse von 450 Mio. USD—Institutionen ziehen sich zurück. Zinserwartungen + ETF-Aderlass = doppelte Belastung, $BTC steht kurzfristig unter erheblichem Druck.

Andererseits: Bei der Zinserhöhungs-Panik im Jahr 2024 ist $BTC um 8% gefallen und dann kam es zur V-förmigen Wende, weil das makroökonomische Negativsignal „ausgelaufen“ war und sich als Einstiegspunkt erwies. Wenn diesmal die ETF-Abflüsse nachlassen und die Zinserhöhung umgesetzt wird, könnte es wieder dasselbe Drehbuch sein.

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