Die Häufigkeit von Vorstandssitzungen sollte zur wirtschaftlichen Volatilität passen. Die meisten Unternehmen haben sich in stabilen Phasen auf einen quartalsweisen Rhythmus eingestellt, aber ganz ehrlich: Viele Firmen würden heute von monatlichen Abstimmungen profitieren. Das Makroumfeld ist chaotischer, der Wettbewerb schneller, und das Cash-Management ist wichtiger. Die Planbarkeit, die einst quartalsweise Überprüfungen rechtfertigte, ist für viele Unternehmen heute nicht mehr gegeben. Häufigeres Engagement ist kein Mikromanagement, sondern umsichtiges Governance-Verhalten, wenn die Rahmenbedingungen im Wandel sind.