$POWR Jetzt-Angebot 0,0540 USDT, in den letzten 24 Stunden +12,5%, aber der Terminmarkt ist gerade etwas „interessant“.

Die Funding Rate wurde bereits auf -0,9684% gedrückt; die durchschnittlichen Kosten der Short-Positionen sind völlig aus dem Ruder. Auf Jahresbasis gerechnet sind das fast 11%. Abgerechnet wird alle 8 Stunden. Je länger man „Short“ durchhält, desto härter werden die Gewinne (Fleisch) abgezogen. Noch spannender: Das Kontrakt-Open-Interest ist innerhalb von 24 Stunden um 335% explodiert. Das ist kein kleines Spiel von Privatanlegern – da wird echtes Geld reingeschichtet.

Das Signal, auf das ich am meisten schaue, ist: Der Preis ist um 12% gestiegen, aber die Rate ist trotzdem negativ. Shorts bauen weiter auf, aber der Preis wird nicht nach unten gedrückt – im Gegenteil, er drückt sich immer mehr dagegen. Diese Fehlanpassung führt meistens zu einem Ergebnis: Wenn die Shorts den Funding-Kosten nicht mehr standhalten können und anfangen abzuziehen, kann das eine Welle von Short Squeezes auslösen.

Umsatzvolumen $97,5 Mio., die Liquidität ist auch nicht schlecht. Aber Longs, die jetzt reingehen, gehen gegen den Short-Trend – die Ausführung ist nicht gerade leicht. Ich würde empfehlen zu warten, bis sich die Funding Rate wieder erholt, oder einen Preisrücksetzer abwarten, der den Support bestätigt, und dann schrittweise einsteigen. Wer noch einen $POWR -Short in der Hand hält: Rechnet euch die Kosten wirklich genau aus. Die Zeit steht auf der Seite der Funding Rate – nicht auf eurer.

Historisch betrachtet lösen solche extrem negativen Funding Rates manchmal Kettenreaktionen aus: Wenn die Shorts in kurzer Zeit kollektiv schließen, kann das den Preis sofort nach oben treiben. Egal ob Long oder Short – das Wichtigste ist, Positionsmanagement und Hebel nicht außer Acht zu lassen. Kurzfristig sind vor allem die Veränderungen der Funding Rate und die Bewegungen der Short-Positionen entscheidend. Genau diese zwei Faktoren sind die Schlüsselvariablen für die nächste Welle bei $POWR .

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