Meine Einschätzung zu $BTC und $ETH im Juli: Nicht zu früh „Bull Run“ rufen – erst prüfen, ob das Kapital zurückfließt.

Stand 29. Juni ruckelt BTC weiterhin in der Nähe von 60.000 US-Dollar hin und her, während ETH um die 1.600 US-Dollar herum schwankt. Das größte Problem des Marktes ist derzeit nicht, dass es keine Story gibt, sondern dass die Risikobereitschaft schwach ist und die ETF-Mittelzuflüsse sich noch nicht wirklich erholt haben.

Bei BTC im Juli stehen vor allem zwei Bereiche im Fokus: Erstens, ob die Marke um 60.000 US-Dollar gehalten werden kann. Zweitens, ob sich der Markt spürbar beruhigt, falls BTC wieder zwischen 65.000 und 68.000 US-Dollar zurückkehrt. Andernfalls wird der Juli eher als schwache Erholung und eine Seitwärts-/Bodenbildung zu sehen sein.

ETH dürfte mehr Dynamik haben, der Druck ist aber auch deutlicher. Ein schwächerer ETH/BTC-Verlauf zeigt, dass das Kapital weiterhin eher defensiv ausgerichtet ist. Sofern nicht On-Chain-Aktivität anzieht, ETF-Zuflüsse wieder einsetzen oder sich die Narrative im Ökosystem erneut aufwärmen, könnte ETH weiter hinter BTC zurückbleiben.

Wichtige Knotenpunkte im Juli, die ich im Blick habe:
1. 2. Juli: US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), beeinflussen die Zinssenkungs-Erwartungen.
2. 14. Juli: US-CPI für Juni, bestimmt die Stimmung bei Risk Assets.
3. 15. Juli: PPI, zeigt, ob sich Inflationsdruck ausbreitet.
4. 28.–29. Juli: FOMC, Fokus auf Aussagen der Fed zu Zinsen und Liquidität.
5. Ob BTC/ETH-ETFs vom anhaltenden Abfluss in Netto-Zuflüsse übergehen.

Meine Einschätzung: Im Juli geht es nicht blind nur nach oben, sondern darum, ob „Kapitalflüsse + makroökonomische Daten“ dem Markt wieder Luft verschaffen. BTC eignet sich eher als Stimmungsmesser (Windfahne), ETH eher, um die Erholungsdynamik zu beobachten.

Das Obige ist nur meine persönliche Beobachtung und keine Anlageberatung.

#BTC #ETH