Die Beziehungen zwischen China und Japan sind angespannter geworden, nachdem China 20 japanische Organisationen in seine Exportkontrollliste aufgenommen hat. Das bedeutet, dass chinesischen Unternehmen der Verkauf bestimmter sensibler Güter an diese Gruppen nicht mehr erlaubt ist. Diese Güter werden als „Dual-Use“-Produkte bezeichnet, weil sie sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke verwendet werden können. Eine der wichtigsten betroffenen Gruppen ist das National Institute for Defense Studies. China sagt, der Schritt sei notwendig, um die nationale Sicherheit zu schützen. Diese Maßnahme zeigt wachsende Besorgnis über militärbezogene Technologien.

Die Entscheidung folgt ähnlichen Schritten, die China nur eine Woche zuvor gegen die Vereinigten Staaten unternommen hatte. China hatte bereits 10 US-Unternehmen, darunter Firmen aus dem Bereich der Seltenen Erden, den gleichen Einschränkungen unterstellt. Diese Maßnahmen sind Teil eines fortlaufenden Hin und Her zwischen großen globalen Mächten. Jede Seite reagiert auf die Handels- und Technologiebeschränkungen der anderen. Das hat den Druck im globalen Handel und bei der Sicherheit erhöht. Die Lage wird noch komplexer, je mehr Länder sich einmischen.

China sagt, die Beschränkungen sollen zudem internationale Regeln einhalten, die darauf abzielen, die Verbreitung militärischer Technologie einzuschränken. Durch das Blockieren von Exporten will China verhindern, dass seine Technologie dazu genutzt wird, die Militärsysteme anderer Länder zu stärken. Die Regeln gelten nicht nur für chinesische Unternehmen, sondern auch für ausländische Unternehmen, die in China hergestellte Waren verkaufen. Dadurch wird die Politik breiter und strenger. Das zeigt, wie ernst China die Kontrolle sensibler Technologien nimmt. Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren globalen Trends.

Viele Experten gehen davon aus, dass die Auswirkungen auf einige Unternehmen begrenzt sein könnten. Das liegt daran, dass mehrere der gelisteten Firmen bereits nur wenig Geschäft mit China haben. Dennoch sendet der Schritt eine starke politische Botschaft. Er zeigt, dass China bereit ist, auf den Druck anderer Länder zu reagieren. Außerdem macht er deutlich, dass Handelsregeln inzwischen eng mit der nationalen Sicherheit verknüpft sind. Selbst wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen gering sind, ist die politische Bedeutung erheblich. Das könnte die künftige Zusammenarbeit zwischen Ländern beeinflussen. #ChinaBlacklists40MoreJapanEntities #china #Japan