Plötzlich kam mir eine richtig gute Idee: Für die zukünftigen Vorstellungsgespräche soll man keine Aufgaben mehr stellen. Lass ihn stattdessen all seine verschiedenen und öffentlich zugänglichen Gespräche mit KI abgeben – wir lassen dann die KI analysieren, dann haben wir im Grunde schon einen Eindruck von seiner Situation.

Was ist denn der Unterschied zwischen all den heutigen technischen Prüfungen – also Technikfragen, Algorithmusaufgaben und sogar den chinesischen Hochschulaufnahmeprüfungen – eigentlich? Fragen sind viel wichtiger als Probleme zu lösen. Wenn erst einmal eine Frage da ist, gibt es einen Anker und eine klare, fokussierte Richtung.

Und wer KI noch nicht umarmt hat – womit will der denn mithalten? Wir machen das ganz entspannt mit parallelen 10 Threads. Und außerdem: Wenn es so viele Session-Dateien gibt, kann man in Zukunft wirklich in Erwägung ziehen, die eigenen Gedanken zu destillieren. Dass die KI die eigenen Ansätze immer wieder überprüft, es ausprobiert und etwas mehr Frische hinzufügt.