Die nächste Verschlüsselungsrunde könnte nicht Trading mit Münzen sein, sondern darin liegen, KI und Robotern Geld zu leihen Framework Ventures setzt dieses Mal auf eine recht ungewöhnliche Richtung.

Laut einem Bericht von CoinDesk hat der neue Fonds von Framework ein Volumen von 400 Millionen US-Dollar. Im Fokus stehen Tokenisierung, Stablecoins und wie On-Chain-Kapital Finanzierung für KI, Roboter, Energie und andere kapitalintensive Branchen bereitstellen soll.
Das ist umstritten, aber auch realistisch. In den heißesten Zeiten des Krypto-Jahres 2021 waren in der Branche vor allem DeFi, DAO und allerlei native Protokolle gefragt – im Kern ging es darum, dass die Krypto-Welt vor allem sich selbst spielt. Doch das Problem hat sich geändert: KI braucht GPUs, Roboter brauchen Hardware, Energieprojekte brauchen langfristiges Kapital – alles ist extrem kostenintensiv.
Wenn On-Chain-Kapital wirklich zu einem Instrument für Finanzierung werden kann, dann besteht der Wert von Krypto nicht mehr nur darin, „wie stark die nächste Münze steigt“, sondern darin, ob es reale Branchen bedienen kann.
Aber nicht zu früh euphorisch werden. RWA und Tokenisierung werden seit Jahren diskutiert; das wirklich Schwierige ist die Compliance, der Cashflow und die Qualität der Vermögenswerte. Eine gute Geschichte klingt zwar schön – aber entscheidend ist, ob die Assets am Ende auch zurückzahlen können.