Die neueste On-Chain-Analyse deckt enge Zusammenhänge zwischen zwei großen Hacking-Vorfällen auf, die in letzter Zeit passiert sind. Laut den Erkenntnissen des Krypto-Detektivs ZachXBT wurden die Gelder, die aus der Ausnutzung des Humanity Protocol und der Kelp DAO stammen, in einer aktuellen Transaktion miteinander vermischt. Dieses Ereignis der Vermischung von Vermögenswerten wurde anhand des Transaktions-Hashes erkannt:

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Die Ähnlichkeit der Muster und die Bewegung der Gelder liefern starke Hinweise darauf, dass es Überschneidungen zwischen den Tätern gibt oder dass dieselben Akteure hinter den beiden Vorfällen koordinieren.

Der zeitliche Ablauf des ersten Falls begann am 18. April 2026, als das Restaking-Protokoll von Kelp DAO rund 292 Millionen US-Dollar verlor. Der Angriff zielte auf die Cross-Chain-Bridge (Bridge) LayerZero ab, nachdem die Schlüssel-Sicherheitsinfrastruktur kompromittiert worden war. Die mutmaßlich verantwortliche Drahtziehergruppe hinter dieser groß angelegten Ausnutzung ist vermutlich die legendäre Hackergruppe aus Nordkorea, Lazarus Group.

Der zweite Fall ereignete sich am 9. Juni 2026 und traf Humanity Protocol. Diese Ausnutzung konnte etwa 32 Millionen US-Dollar direkt aus den Wallet-Adressen des Team- und Entwicklerumfelds abziehen. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Vorfall durch ein kompromittiertes Entwicklergerät ausgelöst wurde, das von einer externen Partei erfolgreich gehackt worden war. Bevor die Erkenntnisse über das Vermischen der Gelder öffentlich wurden, geriet der Token $H von Humanity Protocol zuvor in einen ungünstigen Ruf.

Die Krypto-Community hegte zeitweise den Verdacht auf eine Beteiligung von Insidern, da die Ausnutzung kurz vor dem Zeitplan der Freischaltung (Token Unlock) für Investoren erfolgte. Zusätzlich gab es Bedenken hinsichtlich einer Manipulation des Angebots sowie Taktiken zum aktiven Market Making an einer zentralisierten Börse (CEX).

Dennoch entkräften aktuelle Belege zur Konsolidierung gestohlener Gelder von Kelp DAO und Humanity Protocol in diesem einen Behälter effektiv die Spekulationen über eine Beteiligung von Seiten Dritter. Dieses Muster der Geldwäsche weist vielmehr auf eine professionelle, international agierende Hackergruppe hin, die mit dem Fall Kelp DAO vergleichbar ist. Eine gründliche Untersuchung der Transaktionswege konnte durch das gemeinsame Tracking mit dem Team von @specterinvestigation durchgeführt werden, das diese verdächtigen Aktivitäten in der Blockchain markierte.

Quelle: On-Chain-Report von ZachXBT & @specterinvestigation.