WALL STREET BETREIBT JETZT DAS RÜCKGRAT DER STABLECOINS — Und es ist größer, als du denkst
Der 300-Milliarden-Dollar-Stablecoin-Markt ist gerade zum heißesten Schlachtfeld für die größten Asset Manager der Welt geworden — und die Zahlen hinter diesem Wandel sind atemberaubend.
Am 24. Juni 2026 reichte Invesco — das weltweit Vermögenswerte in Höhe von 2,45 Billionen US-Dollar verwaltet — beim SEC eine Registrierungserklärung ein, um den Invesco Stablecoin Reserves Onchain Fund zu lancieren (Crypto Economy), einen vollständig tokenisierten Geldmarktfonds, der die Reserven halten soll, die digitale Dollars absichern. Das ist kein Pilotprogramm. Das ist Wall Street, das die Infrastruktur-Ebene von Krypto aufbaut.
Das sagen die Daten:
◆ Der Fonds wird Kapital in Barmittel, kurzfristige US-Regierungsanleihen sowie Repo-Vereinbarungen investieren — mit einem konstanten Nettoinventarwert von 1 US-Dollar pro Anteil, strukturiert, um die GENIUS-Gesetzgebung vollständig einzuhalten (Parameter)
◆ Das Tokenisierungsunternehmen Superstate wird als Unter-Transferagent fungieren und eine blockchain-integrierte Aktionärsregisterführung bereitstellen, die traditionelle Fondsunterlagen mit On-Chain-Token kombiniert, die Eigentum abbilden (CoinDesk)
◆ Im März 2026 hatte Invesco bereits die Portfoliokapitalverwaltung des tokenisierten U.S.-Treasury-Fonds von Superstate übernommen (Ticker: USTB) — wodurch diese Einreichung eine naheliegende Eskalation dieser Strategie darstellt (Parameter)
◆ Der Stablecoin-Markt liegt derzeit bei etwa 300 Milliarden US-Dollar — und Citigroup prognostiziert, dass er bis 2030 auf 4 Billionen US-Dollar anwachsen könnte. Das wäre ein Plus von über dem 13-fachen, wodurch das Management von Stablecoin-Reserven zu einem der lukrativsten neuen Bereiche im Asset Management würde (Substack)
◆ BlackRock, State Street, Morgan Stanley, BNY, JPMorgan, Goldman Sachs und ProShares haben in den vergangenen Monaten jeweils vergleichbare Produkte für tokenisierte Reserven gestartet oder eingereicht — Invescos Einreichung platziert es nun zusammen mit Franklin Templeton und Fidelity in diesem Rennen (Substack)
◆ Der Fonds wird als Geldmarktfonds für Regierungen unter SEC Rule 2a-7 eingestuft — demselben rechtlichen Rahmen, den State Street erst letzte Woche übernommen hat. Das bestätigt, dass dies zum Branchenstandard für die Stablecoin-Reserveinfrastruktur wird (Cryptonomist)
Warum ist das wichtig für das gesamte Krypto-Ökosystem?
Stablecoins sind die Liquiditätsschicht von Krypto. Jeder USDT, USDC und auf den US-Dollar ausgerichtete Token, der entsteht, braucht regulierte, hochwertige Vermögenswerte, die dahinter stehen. Wenn Unternehmen wie Invesco, BlackRock und Goldman Sachs diese Reserven ON-CHAIN verwalten — mithilfe tokenisierter Treasuries — bedeutet das, dass sich traditionelles Finanzwesen und dezentrale Infrastruktur auf einer grundlegenden Ebene vermischen: nicht auf Produktebene, sondern auf Reservenebene.
Vermögensverwalter, die heute Stablecoin-Emittenten als Reservekunden fest einbinden, positionieren sich für eine dauerhafte, gebührenbringende Beziehung, die sich automatisch mit dem Wachstum der Stablecoin-Ausgabe skaliert. (Substack) Der Wettbewerb richtet sich nicht an einzelne Anleger — es geht darum, unter das richtige Fundament zu kommen: unter ein gesamtes monetäres Ökosystem.
Der GENIUS Act gab Stablecoins einen rechtlichen Rahmen. Jetzt baut Wall Street die Tresore.
Glaubst du, dass traditionelle Vermögensverwalter, die Stablecoin-Reserven kontrollieren, das Krypto-Ökosystem stabiler machen — oder stärker zentralisieren?
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