Jemand, der noch nie eine Börse zum Abheben benutzt hat, kann jetzt auch mit seiner Bankkarte USDD direkt in die eigene Wallet kaufen – ziemlich gut.

Früher wollten normale Nutzer ihr Fiat auf die Kette bringen. Dafür musste man normalerweise eine Börse registrieren, sich verifizieren, einzahlen, Coins kaufen und dann noch das Netzwerk für die Abhebung auswählen.

Jeder Schritt ist nicht schwer, aber zusammen genommen kann das Neulinge schnell abschrecken.

Während der Weltmeisterschaft haben @usddio @usddio_cn und @AlchemyPay diesen Weg abgekürzt: Nutzer wählen auf der Ramp-Seite USDD sowie das gewünschte Abwicklungs-/Empfangsnetzwerk, tragen dann die Wallet-Adresse ein und bezahlen anschließend mit Visa, Mastercard oder einer lokal unterstützten Zahlungsmethode.

Nach Abschluss von Zahlung und Prüfung gelangt USDD in die vom Nutzer angegebene Wallet – zwei Umwege entfallen: Coins bei der Börse kaufen und dann abheben. Alchemy Pay deckt derzeit über 170 Länder und Regionen ab, aber welche Karten, Fiat-Währungen und Netzwerke tatsächlich unterstützt werden, hängt weiterhin vom Standort des Nutzers ab.

Null Gebühren muss man auch klar sagen: Bei dieser Aktion werden die Ramp-Plattformverarbeitungsgebühren von Alchemy Pay erlassen. Die Aktion endet am 20. Juli um 18:00 SGT. Wechselkursaufschläge, Gebühren der ausstellenden Bank im Ausland sowie KYC-Anforderungen können dennoch bestehen, und in eingeschränkten Regionen wie den USA ist die Nutzung ebenfalls nicht möglich.

Sobald das Geld in der persönlichen Wallet ist, liegt die Kontrolle bei einem selbst – und die Verantwortung ebenfalls. Falsches Netzwerk oder eine falsch eingegebene Adresse können zu Verlusten führen. Für spätere Überweisungen muss man außerdem Gas bereithalten, und auch Seed-Phrase sowie private Schlüssel muss man selbst sicher aufbewahren.

Der Fokus dieser Zusammenarbeit geht also nicht nur um die Weltmeisterschaft-Marketing. Sie verkürzt den langen Weg von der Bankkarte bis zur persönlichen Wallet um ein paar Schritte.

Für bestehende Nutzer sind das nur ein paar Klicks weniger; für Neulinge kann es jedoch darüber entscheiden, ob er überhaupt den ersten Versuch auf der Kette machen möchte. Beim kommenden Wettbewerb um Stablecoins wird es – neben Liquidität und Anwendungsfällen – auch auf eine viel konkretere Frage hinauslaufen: Wer kann die erste on-chain-Dollar-Transaktion für normale Menschen überhaupt „auffangen“?

Findest du, dass Neulinge in Web3 vor allem mehr Bildung brauchen – oder einen ausreichend einfachen Einstieg?

#USDD #TRONEcoStar