Jeder glaubt, dass sich die verrückte Verschuldungs-Story nur im Krypto-Bereich abspielt … aber tatsächlich explodiert das gerade auch in traditionellen Märkten.
Händler lieben den Leverage, bis der Markt ihnen daran erinnert, wie Liquidation funktioniert. Immer dieselbe Geschichte in jedem Zyklus: Die Leute jagen dem Aufschwung hinterher, leihen mehr, um die Positionen zu vergrößern, und dann wischt eine einzige heftige Bewegung Monate an Gewinnen weg.
Schau dir Taiwan als Fallstudie an. Die Margin Loans dort sind gerade auf einen Rekord von 600 Milliarden NT$ (etwa 19 Mrd. $) gestiegen: mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Jahr und sogar höher als der Höhepunkt während der Dotcom-Bubble im Jahr 2000. Das ist Retail, das mit geliehenem Geld Risiken aufstaut.
Es wird immer chaotischer. Kredite, die durch Aktien und ETFs abgesichert sind, haben ebenfalls Rekordwerte erreicht: Rund 16 Milliarden Aktien werden mittlerweile als Sicherheit verpfändet. Diese Zahl ist fast viermal so hoch wie im Jahr 2022. Wenn alle auf Verschuldungshebel setzen, können selbst kleine Rückgänge schnell eine Kettenreaktion auslösen. Krypto-Trader in $BTC und $ETH wissen, wie dieser Film endet – und $SOL „Degens“ haben es ebenfalls schon erlebt.
Wenn ein solches Leverage-Abbau-Szenario in den traditionellen Märkten beginnt, bleibt es selten eingedämmt. Schaut das noch jemand genauso kommen?