Der US-Immobilienmarkt hat wieder rot geflackert.

Die Verkäufe neuer Häuser sind im Mai auf 580k gefallen, während 638k erwartet wurden. Das ist ein Rückgang um 58k. Im Vormonat waren es 626k.

Hier kommt der Knaller: Im Januar 2022 lagen die Verkäufe neuer Häuser bei über 1M pro Monat. Jetzt sind es 580k. Das ist ein Rückgang von 42% in vier Jahren.

Die Fed hat die Zinsen erhöht, um die Inflation zu drücken. Hypotheken liegen bei 7%. Die Inflation ist tot, aber der Wohnungsmarkt hat sich nie erholt.

Der Teil, den niemand einpreist:

Die Verkäufe neuer Häuser sind ein führender Indikator. Das sind unterzeichnete Verträge, keine Abschlüsse. Wenn das fällt, ziehen die Bauherren sich zurück. Weniger Baujobs. Weniger Bestellungen für Geräte. Weniger Möbelverkäufe. Der wirtschaftliche Nachlauf trifft das BIP in 6-12 Monaten.

Warsh hat gerade angedeutet, dass Zinsanhebungen zurückkommen könnten. Die 2-Jahres-Rendite liegt bei 4,2%. Die Hypothekenzinsen sinken nicht—sie steigen.

Risikobehaftete Anlagen werden nicht mögen, was kommt.