Es war wieder so eine Nacht, in der Messi ganz still und leise ein Spiel nach seinem Willen verbiegt.

Argentiniens 2:0-Sieg gegen Österreich in Dallas wirkte zunächst eng, vor allem mit dem frühen vergebenen Elfmeter, der noch in der Luft hing. Doch er fand trotzdem seinen Moment in der 38. Minute und verwertete Medinas Hereingabe, als wäre das Routine.

Dann zeigte er sich kurz vor Schluss erneut – mit dem Abstauber, um alles endgültig zu machen und Argentiniens Platz in der K.o.-Runde zu sichern. Einfach, ruhig, fast schon unvermeidlich.

Auffällig ist, dass es nicht nur dieses Spiel ist. Alle fünf Tore Argentiniens im Turnier gingen auf ihn zurück, einschließlich des früheren Hattricks gegen Algerien.

Und jetzt, da Rekorde auf Rekorde türmen – die meisten Spiele, die meisten Siege und massenhaft Einsatzminuten –, kommt er nach den Spielen trotzdem heraus und spricht zuerst über das Team.

Diese Mischung aus Zahlen und Demut ist der Grund, warum selbst Größen wie Klopp und Fans über Generationen hinweg immer noch stehen bleiben, um zuzuschauen. Reine Fußballgeschichte, die sich entfaltet.