Eine Lektion, die ich lange gebraucht habe, um zu verstehen, ist, dass ein gewinnbringender Trade nicht immer ein guter Trade ist.
Die meisten Trader beurteilen ihre Entscheidungen anhand des Ergebnisses.
Wenn der Trade Geld einbringt, nennen sie es einen guten Trade.
Wenn er Geld verliert, nennen sie es einen schlechten Trade.
Aber Märkte funktionieren nicht so.
Ein Trader kann einem soliden Plan folgen, das Risiko korrekt managen und trotzdem verlieren, weil kein Setup zu 100 % funktioniert.
Gleichzeitig kann jemand das Risikomanagement ignorieren, zufällig einsteigen, einmal Glück haben und denken, sie haben eine großartige Entscheidung getroffen.
Das Problem ist, dass kurzfristige Ergebnisse oft langfristige Fehler verbergen.
Die Trader, die überleben, sind normalerweise diejenigen, die sich auf den Prozess konzentrieren – statt auf einzelne Ergebnisse.
Bevor ich irgendeinen Trade eingehe, versuche ich mir zu fragen:
Ist mein Risiko definiert?
Weiß ich, wo ich falsch liege?
Lohnt sich die mögliche Belohnung das Risiko?
Halte ich mich an einen Plan oder jage ich meinen Emotionen hinterher?
Ein guter Trade ist einer, der einem soliden Prozess folgt – unabhängig vom Ausgang.
Der Markt kann Ergebnisse steuern.
Du kannst nur Entscheidungen kontrollieren.
Was ist deiner Meinung nach im Trading schwieriger: gute Einstiege zu finden oder die Disziplin aufrechtzuerhalten?

