WAVES ist heute um 12% gestiegen. Das ist eine etablierte, bereits seit 2016 online gehende alte Public-Chain – und Projekte, die die Zyklen aus Bullen- und Bärenmarkt überlebt haben, sind meist nicht von schlechten Eltern. Waves hat kürzlich ein Upgrade auf 2.0 veröffentlicht: neue Konsensmechanismen und Smart-Contract-Funktionen wurden eingeführt. Man wirbt damit, dass die Performance um das 100-fache gesteigert wird. Gleichzeitig treibt man die Zusammenarbeit mit einem russischen Technologieunternehmen voran und versucht, im Bereich Web3-Gaming und NFTs richtig „etwas anzustoßen“. Technisch gesehen ist der diesjährige Kurs von WAVES ein Lehrbuchbeispiel für eine Bodenformation: Anfang des Jahres fiel es von 3 auf 1 US-Dollar und hat dabei Panikverkäufe ausgelöst. Danach wurde rund um 1 US-Dollar immer wieder Boden aufgebaut und der Kurs in einer Seitwärtsphase „durchgeknetet“. Jetzt beginnt endlich der Ausbruch mit Volumen. Der heutige Anstieg von 12% ist zwar nicht riesig, weil das Handelsvolumen nur etwa 430.000 US-Dollar beträgt, aber der Durchbruch über die kurzfristige Widerstands-/Gleitlinienzone ist ein entscheidendes Signal. Der 4-Stunden-MACD hat gerade ein Golden Cross gebildet, der RSI kommt aus dem überverkauften Bereich zurück und die gleitenden Durchschnitte drehen sich nach oben. Die Erholung einer alten Public-Chain hat oft eine enorme Dynamik, weil der vorherige Rückgang tief genug war, dass viele in der Tiefe gestellte Positionen bereits ausgestiegen sind; übrig bleiben vor allem überzeugte Langfrist-Halter, also ist der Verkaufsdruck sehr gering. Die alten Nutzerbasis von Waves ist noch da. Die Community ist zwar nicht besonders „heiß“, aber hat eine hohe Bindung. Sobald ein neuer Katalysator auftaucht, kann die Gegenbewegung richtig heftig ausfallen. Denk mal an LTC und ETC: Wie oft haben diese alten Projekte in jedem Bullenmarkt schon mehrfach – wie vielfach – performt? Das Upgrade auf Waves 2.0 ist genau dieser Katalysator. Meine Empfehlung: mit kleiner Positionsgröße mit rein – den Stop-Loss unterhalb der Breakout-Position platzieren. Als erstes Ziel würde ich den vorherigen Hochbereich anpeilen. Das etwas geringe Volumen ist zwar ein Risiko, aber gerade weil es klein ist, gibt es auch noch Spielraum für einen starken „Push“! Wenn das Volumen erst einmal anzieht, ist der Kurs längst gestartet. Jetzt einzusteigen ist Bottom-Fishing; zu zögern heißt, am Ende Geld zu verlieren! Solche Gelegenheiten, bei denen aus einem alten Baum plötzlich wieder neue Blüten kommen, gibt es nicht oft – wenn du sie verpasst, musst du wirklich auf den nächsten Zyklus warten!🌳