Die FED hielt die Zinsen bei der FOMC-Sitzung am 16.-17. Juni 2026 im Bereich von 3,50% - 3,75% stabil. Die Entscheidung wurde einstimmig (12-0) getroffen und dies war die erste Sitzung des neuen FED-Vorsitzenden Kevin Warsh.

Die wirtschaftliche Aktivität zeigt ein solides Wachstum, die Beschäftigung ist stark, die Arbeitslosigkeit niedrig und stabil.
Die Inflation liegt über dem Ziel von 2%, was die maximale Beschäftigung unterstützt.
Die Reserven werden auf einem "üppigen" Niveau gehalten.

Die Märkte erwarteten bei diesem Treffen keine Änderung der Zinsen (über 97% Wahrscheinlichkeit, dass sie stabil bleiben).

Warsh-Ära
Die erste Pressekonferenz von Kevin Warsh (am Abend des 17. Juni) wurde genau verfolgt.

Warsh signalisiert einen weniger gesprächigen und datenorientierten Ansatz.

Die Nachhaltigkeit der Inflation, Spannungen im Nahen Osten/Energiepreise und möglicher Druck von Trump (geringe Nachfrage nach Zinsen) werden diskutiert.

Warsh betont die Unabhängigkeit der FED, könnte jedoch seinen Kommunikationsstil ändern.

Die Erwartungen an Zinssenkungen in naher Zukunft sind erheblich gesunken; tatsächlich wird für 2026 eine Erhöhung eingepreist.

Der Dollar, die Anleiherenditen und die Volatilität wurden beeinflusst; die Aktienmärkte reagierten leicht negativ.

Die FED zeigt eine vorsichtige und hawkische Haltung.

Die Zinsen bleiben stabil, aber mit dem neuen Vorsitzenden Warsh wurden Signale für mögliche Erhöhungen im Jahr 2026 gegeben.

Eine Lockerung wird nicht erwartet, bis die Inflation unter Kontrolle ist.