Die europäischen Weizen-Futures, die in Paris gehandelt werden, fielen am Montag unter die Marke von €200 und erreichten den tiefsten Stand seit fast vier Monaten, erholten sich jedoch gegen Ende der Handelssitzung leicht.

Der September-Kontrakt für Weichweizen an der Euronext-Börse in Paris schloss die Handelssitzung um 19:30 Uhr mit einem Rückgang von 0,5% – auf €199,75 ($231,73) pro metrischer Tonne. Während des Handels fiel der Kontrakt auf €198 – das tiefste Niveau seit dem 28.02.

Der Rückgang folgte auf Nachrichten, wonach die USA und der Iran eine vorläufige Vereinbarung zur Beendigung des Krieges getroffen haben. Die Unterzeichnung des Abkommens ist für Freitag geplant.

Die Ankündigung übte Druck auf die Rohölpreise aus, was Sorgen hinsichtlich möglicher Preisrückgänge bei biobasiertem Kraftstoff auf Getreidebasis auslöste. Getreide-Futures in Chicago fielen zunächst auf diese Nachrichten hin, drehten dann jedoch die Richtung und stiegen.

Der September-Kontrakt an der Euronext hat die Marke von 200 € in den letzten Wochen wiederholt getestet. Erwartungen an eine starke Ernte in der Region des Schwarzen Meeres sowie in Westeuropa wurden zudem durch eine Verschlechterung der Marktstimmung befördert.

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