BOJ plant Erhöhung des Leitzinses auf 31-Jahres-Hoch von 1,0% am Dienstag
**TOKIO** — Die Bank von Japan (BOJ) wird allgemein erwartet, ihren Leitzins für kurzfristige Kredite von 0,75% auf 1,0% am Dienstag anzuheben. Diese Erhöhung um 25 Basispunkte wird die japanischen Kreditkosten auf ein Niveau bringen, das seit 1995 nicht mehr gesehen wurde, und damit das endgültige Ende der jahrzehntelangen Ära der hyper-lockeren Geldpolitik des Landes markieren.
Ein vorsichtiger Straffungszyklus hat sich aufgrund einer bestraffenden Kombination aus anhaltender Yen-Schwäche und globalen Energieschocks schnell beschleunigt. Nach geopolitischen Störungen im Nahen Osten stieg die Großhandelspreisinflation in Japan im Mai auf 6,3%, da Unternehmen steigende Rohöl- und Chemiekosten an die Verbraucher weitergaben. Darüber hinaus ist der Yen hartnäckig wieder unter die kritische Marke von 160 Yen pro Dollar gefallen. Unberührte Zinsen würden die Kluft zu den westlichen Zentralbanken vergrößern und die Importkosten verschärfen.
Die Markterwartungen sind stark verankert. Eine aktuelle Umfrage von Reuters ergab, dass 94% der Volkswirte prognostizieren, dass der Zinssatz am Dienstag 1,0% erreichen wird, während die Aufmerksamkeit bereits auf eine mögliche Folgeerhöhung auf 1,25% später in diesem Jahr gerichtet ist.
Über die Zinsentscheidung hinaus beobachten Investoren zwei Wildcards: die Führungsdynamik auf der Pressekonferenz am Dienstag nach der kürzlichen Hospitalisierung von Gouverneur Kazuo Ueda am 10. Juni und ob die Bank ihr massives Anleiheankaufsprogramm zurückfahren wird. Mit 10-jährigen Anleiherenditen auf einem fast 30-Jahres-Hoch von 2,8% muss die BOJ vorsichtig agieren, um die Kreditkosten zu normalisieren, ohne die Marktinstabilität auszulösen.
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#USIranDealConfirmed
#BOJExpectedToHikeRateTo1PctTuesday
#USEquityFundingCostsSurge
#WorldShiftsToUtilityDrivenGrowth
#OilPriceFalls
**TOKIO** — Die Bank von Japan (BOJ) wird allgemein erwartet, ihren Leitzins für kurzfristige Kredite von 0,75% auf 1,0% am Dienstag anzuheben. Diese Erhöhung um 25 Basispunkte wird die japanischen Kreditkosten auf ein Niveau bringen, das seit 1995 nicht mehr gesehen wurde, und damit das endgültige Ende der jahrzehntelangen Ära der hyper-lockeren Geldpolitik des Landes markieren.
Ein vorsichtiger Straffungszyklus hat sich aufgrund einer bestraffenden Kombination aus anhaltender Yen-Schwäche und globalen Energieschocks schnell beschleunigt. Nach geopolitischen Störungen im Nahen Osten stieg die Großhandelspreisinflation in Japan im Mai auf 6,3%, da Unternehmen steigende Rohöl- und Chemiekosten an die Verbraucher weitergaben. Darüber hinaus ist der Yen hartnäckig wieder unter die kritische Marke von 160 Yen pro Dollar gefallen. Unberührte Zinsen würden die Kluft zu den westlichen Zentralbanken vergrößern und die Importkosten verschärfen.
Die Markterwartungen sind stark verankert. Eine aktuelle Umfrage von Reuters ergab, dass 94% der Volkswirte prognostizieren, dass der Zinssatz am Dienstag 1,0% erreichen wird, während die Aufmerksamkeit bereits auf eine mögliche Folgeerhöhung auf 1,25% später in diesem Jahr gerichtet ist.
Über die Zinsentscheidung hinaus beobachten Investoren zwei Wildcards: die Führungsdynamik auf der Pressekonferenz am Dienstag nach der kürzlichen Hospitalisierung von Gouverneur Kazuo Ueda am 10. Juni und ob die Bank ihr massives Anleiheankaufsprogramm zurückfahren wird. Mit 10-jährigen Anleiherenditen auf einem fast 30-Jahres-Hoch von 2,8% muss die BOJ vorsichtig agieren, um die Kreditkosten zu normalisieren, ohne die Marktinstabilität auszulösen.
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