Bitcoin sieht sich einem der herausforderndsten Umfelder für die Renditen von US-Staatsanleihen in seiner Geschichte gegenüber, sagte der Krypto-Analyst Darkfost in einem Social-Media-Beitrag.
Laut ChainCatcher bemerkte Darkfost, dass, obwohl der US-Leitzins und der US-Dollar-Index in vergangenen Zyklen höher waren, die langfristigen US-Staatsanleihenrenditen derzeit hoch bleiben, wobei sowohl die 30-jährigen als auch die 10-jährigen Renditen im Bereich von 4,5% bis 5% schwanken.
Der Analyst fügte hinzu, dass die wachsenden Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr die Finanzierungskosten hoch halten und die Liquiditätsbedingungen verschärfen.
Darkfost argumentierte, dass in einem Hochzinsumfeld Investoren dazu tendieren, risikoärmere festverzinsliche Anlagen zu bevorzugen, was die Attraktivität von Risikoanlagen wie Bitcoin verringern kann. Der Beitrag verwies auch auf historische Muster, die darauf hindeuten, dass steigende Treasury-Renditen oft mit strafferen finanziellen Bedingungen einhergehen und somit den Preis von Bitcoin belasten können.
Der Analyst sagte, dass die Märkte an einem Wendepunkt sein könnten, da die Risikoprämie, die von Risikoanlagen im Vergleich zu langfristigen Treasuries angeboten wird, komprimiert wird. Darkfost fügte jedoch hinzu, dass, wenn der makroökonomische Ausblick klarer wird und Investoren das Vertrauen in den Anleihenmarkt wieder aufbauen, Zuflüsse in Anleihen helfen könnten, die Renditen zu drücken, was potenziell die Risikoprämien wieder erweitern und die Bedingungen für Bitcoin und andere Risikoanlagen verbessern könnte.
Darkfost sagte, dass dieser Anpassungsprozess Monate dauern könnte und weitgehend von der Richtung der US-Regierungspolitik und breiteren wirtschaftlichen Entwicklungen abhängt.
