0G Labs und Forschungsteams der National University of Singapore, der Peking-Universität und der Beijing University of Posts and Telecommunications haben ein automatisiertes Testframework namens Agora in einem akzeptierten Paper für die ICML 2026 vorgeschlagen.

Laut Odaily kombiniert das Framework Fachwissen mit der Zusammenarbeit von großen Modellen und mehreren Agenten, wobei drei spezialisierte Agenten – Koordinator, Stratege und Code-Agent – eingesetzt werden, um eine automatisierte Testarchitektur voranzutreiben.

In Tests mit Konsensprotokoll-Bibliotheken wie Raft, EPaxos, HotStuff und BullShark hat Agora 15 zuvor unbekannte tiefgreifende Logik-Schwachstellen auf Protokollebene identifiziert. Der Bericht besagt, dass native große Modelle wie GPT-5.2 und Claude 4.5 im Vergleich keine Schwachstellen gefunden haben.

Die Auswertungsergebnisse zeigten, dass 73,9 % der von Agora produzierten Schwachberichts echte Logik-Schwachstellen waren. Im Durchschnitt wurden etwa 5,32 Millionen Tokens pro entdeckter Logik-Schwachstelle verbraucht, was ungefähr $40 entspricht. Der Code des Frameworks wurde der Open-Source-Community zur Verfügung gestellt.