Eine neue Debatte über Stablecoins nimmt Fahrt auf.

Laut der American Bankers Association glauben 57% der Befragten, dass der Kongress Krypto-Unternehmen daran hindern sollte, Erträge auf Stablecoins anzubieten, wenn dies das Gemeinschafts-Kreditgeschäft gefährden könnte.

Auf den ersten Blick klingt es nach einem Gewinn für die Nutzer, passives Einkommen aus Stablecoins zu erzielen. Die Leute können digitale Dollars halten und gleichzeitig Belohnungen verdienen.

Aber Banken äußern eine andere Sorge.

Gemeinschaftsbanken sind auf Kundeneinlagen angewiesen, um lokale Kredite für Familien, kleine Unternehmen und Stadtviertel zu finanzieren. Wenn zu viel Geld von traditionellen Bankkonten in renditeträchtige Stablecoins abfließt, befürchten die Banken, dass dadurch die Mittel für lokale Kredite reduziert werden.

Das wird zu einer der größten Fragen in der Diskussion über Stablecoins: Sollten Anbieter digitaler Dollar erlaubt werden, Erträge anzubieten, oder schafft das Risiken für das traditionelle Bankensystem?

Die Konversation dreht sich nicht mehr nur um Krypto-Innovation. Es geht jetzt darum, finanzielle Innovation mit der Rolle der Banken bei der Unterstützung lokaler Wirtschaften in Einklang zu bringen.

Während die Regulierung von Stablecoins voranschreitet, könnte der Kampf um Erträge zu einem der wichtigsten Themen werden, über die die Gesetzgeber entscheiden müssen.