13 aufeinanderfolgende Tage mit Abflüssen von Spot-BTC-ETFs sind nicht mehr nur eine rote Zahl.
Für mich ist das der Teil des Marktes, wo die Leute den Preisverfall mit dem eigentlichen Problem verwechseln.
Das eigentliche Problem ist, dass die passive institutionelle Nachfrage aufgehört hat, das Angebot zu absorbieren.
Während des Großteils dieses Zyklus hatte Bitcoin eine starke Unterstützung. Selbst als der Einzelhandel ruhig war, sorgten die ETF-Zuflüsse dafür, dass man das Gefühl hatte, dass jeder Dip einen Käufer dahinter hatte. Jetzt hat sich dieser Fluss umgekehrt. Das Chart zeigt Preisschwäche und gleichzeitigen ETF-Verkauf, und das verändert die Dynamik der Bewegung.
Deshalb springt BTC nicht sauber zurück.
Wenn die ETF-Nachfrage positiv ist, werden Dips oft zu Rotationszonen.
Wenn die ETF-Nachfrage fast zwei Wochen lang negativ wird, werden Dips zu Bestandsprüfungen.
Das bedeutet, der Markt stellt jetzt eine schwierigere Frage:
Wer kauft, wenn das ETF-Gebot wegfällt?

Das bedeutet nicht, dass der Zyklus beendet ist, aber es bedeutet, dass dies nicht mehr ein einfaches Kaufen in jeder roten Kerze Umfeld ist. Die Liquidität wird selektiv. Schwache Hände verkaufen, kurzfristige Trader sind gefangen, und große Käufer warten wahrscheinlich auf tiefere Werte, anstatt frühzeitig zu kaufen.
Für mich ist die Schlüsselmarke nicht nur der Preis.
Es ist die Wiederherstellung des Flusses.
BTC braucht zuerst eine Verlangsamung der ETF-Abflüsse, dann Stabilisierung, und dann eine Rückkehr zu konsistenten Zuflüssen. Bis das passiert, kann jeder Bounce auf den Kerzen stark aussehen, aber darunter immer noch schwach sein.
Diese Phase geht nicht um Panik.
Es geht darum zu beobachten, ob Bitcoin ohne den einfachen ETF-Wind im Rücken überleben kann.
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