Asiatische Behörden intensivieren ihre Bemühungen, ihre Währungen zu verteidigen, da hohe Energiekosten und die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank Druck auf die lokalen Währungen ausüben. Laut Jin10 hat Südkorea am Donnerstag versprochen, übermäßige Volatilität einzudämmen, nachdem der südkoreanische Won auf den niedrigsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit 2009 gefallen ist. Die Zentralbank Indonesiens kündigte ebenfalls eine verstärkte Intervention an, um den Rupiah zu stabilisieren, der ein historisches Tief erreicht hat. Quellen berichten, dass die Bank von Japan eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte in diesem Monat in Betracht zieht. In Indien, wo die Rupie nahe ihrem Allzeittief schwebt, plant die Regierung, Kapitalzuflüsse durch Steuerreduzierungen und die Aufhebung einiger Obergrenzen für Anleihenbestände anzuziehen. Wee Khoon Chong, ein leitender Marktstratege für den asiatisch-pazifischen Raum bei BNY Mellon, bemerkte, dass die herausfordernden und sich schnell ändernden Marktbedingungen die regionalen Zentralbanken und Behörden in Alarmbereitschaft versetzen, da ein starker US-Dollar, hohe Ölpreise und Kapitalabflüsse aus dem Ausland Druck auf die asiatischen Währungen ausüben.