Deshalb passiert das so
FOMO hat sich in die künstliche Intelligenz verlagert
Investoren gehen dorthin, wo es gerade heiß und klar ist. Warum in volatilen Krypto-Räumen Risiken eingehen, wenn der Hype um KI und Chips täglich leichte Gewinne bringt? Große Fonds und normale Trader pumpen massenhaft Geld in die Aktien von KI-Giganten. Das Resultat – der Geldfluss in Bitcoin-ETFs ist vorübergehend versiegt und die Handelsvolumina auf Krypto-Börsen sind gefallen.
Die US-Notenbank hält die Zinsen auf Höchststand
Solange die amerikanische Wirtschaft stark ist und die Unternehmen Rekordgewinne melden, eilt die Federal Reserve nicht, die Zinssätze zu senken. Hohe Zinsen bedeuten, dass es keine ‚billigen‘ Gelder auf dem Markt gibt. Unter diesen Bedingungen zögern Investoren, hohe Risiken einzugehen und ziehen es vor, Kapital in stabilen Aktien zu halten, anstatt in digitalen Münzen.
Krypto ist zum ‚Geldautomaten‘ für die Wall Street geworden
Große Akteure brauchen ständig Cash – sei es für ein neues, aufregendes IPO oder um die heiß laufenden Aktien nachzukaufen. Wo bekommt man schnell Liquidität her? Am einfachsten ist es, Gewinne dort zu realisieren, wo sie bereits vorhanden sind. Die Fonds verkaufen teilweise ihre Bestände an Bitcoin und Ether, um Cash in den Aktienmarkt umzuschichten. Diese Verkäufe drücken lokal auf den Kurs.
Dass Bitcoin in einem Korridor feststeckt, ist eine normale Atempause und nicht der Anfang vom Ende. Dank ETFs ist Krypto jetzt fest an die weltweiten Finanzen gebunden. Es wird nicht alleine fallen, solange der Aktienmarkt aufgeblasen bleibt.
Sobald das Rallye an der Wall Street und die Fed auf eine Zinssenkung hindeutet, wird eine Welle von freigesetztem Kapital zurückströmen. Dann werden wir einen starken Nachzügler-Anstieg von Krypto sehen.