Südkorea klagt Betreiber im ersten DEX-Memecoin-Rug-Pull-Fall, der ‘CATFI’ betrifft. Die südkoreanischen Staatsanwälte haben die Betreiber des auf Solana basierenden Memecoins “CATFI” im Zusammenhang mit einem Rug-Pull-Schema angeklagt. Der Fall markiert die erste strafrechtliche Verfolgung eines DEX-basierten Rug-Pulls unter dem Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte, was auf eine strengere Durchsetzungsstrategie der Behörden hinweist. Laut den Staatsanwälten hat die Gruppe CATFI in sozialen Medien als ob es sich um ein unabhängiges Projekt handelt, beworben, was den Preis des Tokens innerhalb von 26 Stunden um mehr als das 1.000-fache in die Höhe trieb. Sie sollen ihre Bestände am Höhepunkt verkauft haben und dabei etwa 400 Millionen Won (ungefähr 260.000 Dollar) an illegalen Gewinnen erzielt haben. Mindestens 256 Investoren sollen Verluste in Höhe von insgesamt etwa 900 Millionen Won (ca. 600.000 Dollar) erlitten haben. Die Marktkapitalisierung von CATFI hatte im Februar 2025 einmal 8,99 Millionen Dollar erreicht, ist aber seitdem um 99% auf etwa 50.000 Dollar gefallen. Das X-Konto, das zur Förderung des Projekts verwendet wurde, wurde ebenfalls gelöscht. 👉 Der Fall verdeutlicht die Risiken von Preismanipulation und Rug Pulls bei DEX-basierten Memecoins und deutet darauf hin, dass regulatorische Prüfungen und Durchsetzungsmaßnahmen in diesem Sektor wahrscheinlich zunehmen werden.