CoinVoice hat neueste Informationen erhalten: Das Repräsentantenhaus der USA hat einen neuen bipartisanschen Gesetzesentwurf (American Reserve Modernization Act of 2026) (ARMA) eingebracht, der vorsieht, dass die von der US-Regierung gehaltenen Bitcoins in die strategischen Reserven aufgenommen werden und für mindestens 20 Jahre gesperrt werden müssen. Im Gegensatz zum zuvor vorgeschlagenen BITCOIN Act verlangt der neue Gesetzesentwurf nicht mehr, dass die US-Regierung 1 Million BTC kauft, sondern sieht vor, dass Bitcoins, die bereits durch strafrechtliche und zivilrechtliche Beschlagnahmungen gehalten werden oder in der Zukunft erworben werden, in die Reserven aufgenommen werden.
Gleichzeitig wird das Gesetz ein unabhängiges digitales Asset-Inventory einrichten, um die nicht-Bitcoin-Krypto-Assets zu verwalten, die von der Bundesregierung gehalten werden. Laut dem Entwurf dürfen die Bitcoins, die in die strategischen Reserven eingehen, für 20 Jahre nicht verkauft, getauscht, versteigert, verpfändet oder anderweitig verwaltet werden. Nach Ablauf der Lock-up-Periode kann der Finanzminister vorschlagen, innerhalb von zwei Jahren bis zu 10% der Reserve-Assets zu verkaufen. Das Gesetz fordert außerdem, dass die Regierung vierteljährlich Nachweise über die Reserven veröffentlicht und die Bitcoin-Bestände einer Drittanbieterprüfung unterzieht. Unterstützer sind der Meinung, dass die USA strategische digitale Assets nicht verkaufen, sondern langfristig als Teil eines modernen staatlichen Reservensystems halten sollten.
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