Die US-Notenbank hat den Krypto-Markt erneut aufgemischt. Mit einem neuen Vorschlag könnte die Fed erheblich beeinflussen, wie Krypto-Firmen Zahlungen abwickeln—während gleichzeitig strenge Grenzen gesetzt werden, die den Prozess verlangsamen könnten. Im Mittelpunkt steht Ripple, dessen Ambition, Krypto und traditionelle Finanzen zu verbinden, weiterhin an Schwung gewinnt.

Die Fed lädt jetzt die Öffentlichkeit ein, Feedback zu einem Vorschlag für sogenannte „Zahlungskonten“ zu geben, auch bekannt als schlanke Masterkonten. Diese Konten würden ausgewählten Krypto-Firmen und Fintech-Unternehmen direkten Zugang zur Zahlungsinfrastruktur der Fed ermöglichen—im Grunde das System, das das Clearing und die Abwicklung in der US-Wirtschaft regelt.

Unternehmen wie Ripple, Anchorage Digital, Circle und Custodia Bank haben lange nach einem solchen Zugang gesucht. Fortschritte sind bereits sichtbar—Kraken hat beispielsweise Anfang dieses Jahres eine Genehmigung erhalten. Der Vorschlag markiert einen weiteren Schritt in Richtung tieferer institutioneller Integration von Krypto.

Innovation gefördert—aber ohne volle Fed-Privilegien

Die Fed betont, dass das Ziel darin besteht, Innovation zu unterstützen und gleichzeitig die finanzielle Stabilität zu schützen. Infolgedessen kommen diese „schlanken“ Konten mit klaren Einschränkungen. Firmen, die Zugang gewährt bekommen, würden keine wichtigen Vorteile erhalten, die normalerweise Banken zur Verfügung stehen, wie Intraday-Kredite, Zugang zum Diskontfenster oder Zinsen auf Guthaben.

Kurz gesagt: Zugang zur Infrastruktur, aber ohne volle Bankprivilegien.

Dieser Schritt folgt auch politischem Druck. Donald Trump hat zuvor einen Executive Order unterzeichnet, der die Fed anweist, den Zugang von Krypto-Firmen zu Finanzdienstleistungen zu überprüfen und Eintrittsbarrieren abzubauen. Die Regulierungsbehörden stehen nun vor einem heiklen Balanceakt—das System zu öffnen, während sie die Kontrolle aufrechterhalten.

Eine Bremse für die meisten Krypto-Firmen: Vorübergehende Einschränkungen eingeführt

Obwohl es wie ein Durchbruch erscheint, beinhaltet der Vorschlag auch eine erhebliche Einschränkung. Die Federal Reserve Banken werden aufgefordert, Entscheidungen über neue Master-Kontoanträge für Tier-3-Institutionen—eine Kategorie, die die meisten Krypto-Unternehmen umfasst—vorübergehend auszusetzen.

Diese Pause wird voraussichtlich bis Dezember 2026 bestehen bleiben. Der Grund? Die Fed möchte ihr Politikrahmenwerk abschließen und eine konsistente Umsetzung sicherstellen. Mit anderen Worten—Regeln zuerst, Expansion später.

Die Situation wird durch politischen Widerstand weiter kompliziert. Senatorin Elizabeth Warren hat Dutzende von Änderungen eingebracht, die darauf abzielen, Krypto-Firmen wie Ripple den Zugang zu diesen Konten ganz zu verwehren. Sie hat auch die Genehmigung von Banklizenzen für Krypto-Unternehmen in Frage gestellt.

Ripple im Fokus: XRP hält starke Levels

Ripple scheint einer der größten potenziellen Begünstigten zu sein. Der Fokus auf grenzüberschreitende Zahlungen und der RLUSD-Stablecoin könnten einen erheblichen Vorteil durch den direkten Zugang zum System der Fed gewinnen.

Der Optimismus am Markt spiegelt dies wider. XRP hat sich über wichtigen Levels gehalten und ist kürzlich um etwa 2% auf 1,38 $ gestiegen. Investoren bleiben bullish, obwohl die Aktivitäten großer Halter leicht zurückgegangen sind.

Allerdings zeigen die Daten vom Derivatemarkt gemischte Stimmung. Das Handelsvolumen ist um etwa 15% gesunken, und das offene Interesse an XRP-Futures ist leicht zurückgegangen. Dennoch haben einige Plattformen—darunter CME und Binance—modest steigendes Interesse gemeldet.

Krypto an einem Scheideweg: Offene Türen unter strenger Kontrolle

Die Fed sendet eine klare Botschaft—Krypto hat einen Platz im modernen Finanzsystem, aber die Integration wird mit Bedingungen kommen. Ripple ist gut positioniert, um zu profitieren, sieht sich jedoch weiterhin regulatorischen Hürden gegenüber, die seinen Fortschritt verlangsamen könnten.

Das Fazit? Der Markt beobachtet genau. Denn dieses Mal geht es nicht nur um den Preis von XRP—es geht um die Zukunft der Integration von Krypto in die traditionelle Finanzwelt.

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