Das einst vom Markt hochgelobte "Bitcoin Treasury-Modell" steht nun vor einem echten Stresstest.

Zwischen 2024 und 2025 begannen viele börsennotierte Unternehmen, BTC in großem Stil zu horten. Zu dieser Zeit stieg der Bitcoin-Kurs kontinuierlich, institutionelles Kapital strömte ein, und "Unternehmen, die Coins kaufen" wurde sogar zur neuen Erzählung, die die Aktienkurse in die Höhe trieb.

Je mehr BTC man hält,

Wessen Aktienkurse steigen,

Aber das Problem ist:

In einem Bullenmarkt sieht es wie eine Strategie aus,

Im Bärenmarkt könnte es zur Belastung werden.

In letzter Zeit haben immer mehr börsennotierte Unternehmen, die Bitcoin halten, begonnen, BTC gezwungenermaßen zu verkaufen.

Das typischste Beispiel ist die KULR Technology Group.

Laut On-Chain-Daten hat KULR bereits 300 BTC im Wert von etwa 24,36 Millionen US-Dollar an Coinbase Prime übertragen. Der Markt glaubt allgemein, dass diese Mittel wahrscheinlich zur Minderung des aktuellen finanziellen Drucks des Unternehmens verwendet werden.

Und noch peinlicher ist:

Der durchschnittliche Kaufpreis dieser BTC liegt bei etwa 98923 US-Dollar.

Heute liegt der Marktpreis weit unter den Kosten für ihre Bestände; allein dieser Teil der Position hat bereits einen Buchverlust von fast 18 Millionen US-Dollar.

Tatsächlich gab KULR Ende 2024 lautstark bekannt:

90 % der überschüssigen liquiden Mittel sollen in Bitcoin-Reserven angelegt werden.

Zu dieser Zeit war die Marktstimmung extrem euphorisch, die Aktienkurse der Unternehmen stiegen sogar zeitweise um fast das Zehnfache.

Doch als BTC in eine Korrekturphase eintrat, begann sich alles zu wenden.

Heute ist der Aktienkurs von KULR um über 70 % von seinem Höchststand gefallen, und der einstige Glanz als "Bitcoin-Concept-Stock" beginnt schnell zu verblassen.

Und KULR ist kein Einzelfall.

Immer mehr Bitcoin-Reserveunternehmen stehen vor demselben Problem.

Daten zeigen, dass der Gesamtwert des von börsennotierten Unternehmen gehaltenen Bitcoins von einem Höchststand von 126 Milliarden US-Dollar auf etwa 96 Milliarden US-Dollar gesunken ist, was einem Gesamtverlust von fast 30 Milliarden US-Dollar entspricht.

Das bedeutet:

Viele Unternehmen halten zwar noch BTC in ihren Büchern, sind aber tatsächlich bereits tief in unverwirklichten Verlusten gefangen.

Also begann der Verkaufsdruck.

Die Mining-Firma Riot Platforms hat kürzlich BTC kontinuierlich verkauft, selbst während kurzfristiger Markt-Rückschläge. Seit 2026 hat Riot über 3600 Bitcoins verkauft, und das Unternehmen hat bereits mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar verloren.

Ein weiteres Mining-Schwergewicht, MARA, hat ebenfalls aufgrund des Preisverfalls digitaler Vermögenswerte im letzten Quartal einen Nettoverlust von über 1 Milliarde US-Dollar verzeichnet.

Im Grunde genommen ist der Markt jetzt in einem sehr gefährlichen Zyklus angekommen:

BTC fällt →

Unternehmensvermögen schrumpft →

Finanzielle Druck nimmt zu →

Das Unternehmen sieht sich gezwungen, Coins zu verkaufen →

Der Verkaufsdruck auf dem Markt nimmt weiter zu →

BTC steht erneut unter Druck.

Früher glaubte man, dass der "Eintritt von Institutionen" Bitcoin stabiler machen würde.

Aber jetzt beginnt der Markt zu erkennen:

Nachdem viele Unternehmen BTC in ihre Bilanz aufgenommen hatten, wurde Bitcoin tatsächlich auch durch die traditionellen Finanzzyklen beeinflusst.

Im Bullenmarkt ist es der Katalysator für steigende Aktienkurse.

Aber im Bärenmarkt kann es auch ein risikobehaftetes Asset werden, das Unternehmen erdrückt.

Und jetzt kommt das eigentliche Problem:

Sollte BTC in Zukunft erneut eine größere Korrektur erleben,

Die börsennotierten Unternehmen, die hochpreisig Coins gehortet haben,

Wie lange kann das noch so weitergehen? #bitcoin