Alle sind sauer auf Justin Sun, weil er Retail-Airdrops mit massiver Liquidität "farmed".

Aber seien wir mal ehrlich für einen Moment.

Das Spiel, das wir alle spielen

Retail beschwert sich, dass Wale das System "manipulieren" – während viele Retail-Farmer Dutzende von Sybil-Konten betreiben, VPNs wechseln und Engagement faken, um die Belohnungen zu maximieren.

(Ich habe auch schon mit mehreren Konten gefarmt, also verstehe ich das 😅)

Der einzige Unterschied ist die Waffe:

  • Justin Sun nutzt Kapital

  • Retail nutzt Arbeit

Beide versuchen, ein System auszunutzen, das angeblich "für die Community" gebaut wurde.

Aber hier ist die Sache:

Es gibt keine Regel, die besagt, dass Wale nicht zur Party kommen dürfen.

Eine kalte Geschäftsentscheidung

Wenn Protokolle sich entscheiden, tiefe Liquidität über Tausende von kleinen Konten zu belohnen, die den Token sowieso sofort dumpen—das ist einfach eine Geschäftsentscheidung.

Und ehrlich?

Aus der Perspektive des Protokolls könnte ein Wal, der Millionen an Liquidität bringt, tatsächlich wertvoller sein als Tausende von Wallets, die einen Airdrop farmen, nur um sofort zu verkaufen.

Die unbequeme Wahrheit

Airdrops drehen sich nicht mehr um die „Community“.

Sie werden zu einer Konkurrenz, um zu sehen, wer das System effizienter ausnutzen kann.

Der Einzelhandel verspottet Wale wegen ihrer Gier.

Wale verspotten den Einzelhandel, der monatelang grindet, nur um das zu verdienen, was sie mit einem Klick machen können.

Also die eigentliche Frage ist:

Sind die Leute wirklich sauer auf die Wale—

oder sind sie einfach nur sauer, dass ihre Farming-Strategie endlich übertroffen wird?