SpaceX hat Anthropic am vergangenen Mittwoch vollen Zugriff auf den Supercomputer Colossus 1 in Memphis gewährt. Diese Infrastrukturvereinbarung kommt nur etwa 5 Wochen bevor das Raumfahrtunternehmen plant, mit einer Bewertung von 1,75 Billionen USD an die Börse zu gehen.
Mit diesem Vertrag wird Anthropic über 300 Megawatt Leistung und mehr als 220.000 NVIDIA GPUs verfügen, die bereits diesen Monat bereitgestellt werden können. Gleichzeitig bringt diese Bereitstellung SpaceX einen großen Kunden im Bereich KI, kurz bevor sie im Juni 2024 an die Nasdaq geht.

Der Vertrag zur Bereitstellung von Recheninfrastruktur fand während der SpaceX-Präsentation vor dem IPO statt.
SpaceX hat am 01.04.2024 vertraulich die S-1-Unterlagen bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. Die Banken prognostizieren, dass dies der größte Börsengang in der Geschichte der US-Kapitalmärkte sein wird. Die Investor Roadshow findet in der Woche des 08.06.2024 statt.
Der Verkauf der Colossus 1-Kapazität an ein fortschrittliches AI-Labor gibt den Underwritern neue überzeugende Argumente für die AI-Infrastruktur.
SpaceX hat sich im Februar 2024 mit xAI zusammengeschlossen, und die Vereinbarung mit Anthropic zeigt, dass dieser Servercluster auch zahlenden externen Kunden neben Grok dienen kann.
„Wir haben uns mit SpaceX zusammengeschlossen, um unsere Rechenkapazität erheblich zu steigern. Dank dieses Deals und anderer Rechenpakete konnten wir die Nutzungslimits für Claude Code und Claude API erhöhen“, teilte Claude in einem Post mit.

Die Nachfrage von AI-Kunden verleiht SpaceX zusätzlichen Glanz beim Börsengang.
Mit Anthropic verdoppelt dieser Deal das Nutzungslimit von Claude Code für zahlende Nutzer und erhöht gleichzeitig das API-Limit bei den Opus-Modellen. Anfang dieses Jahres erreichte dieses Labor eine Bewertung von 1 Billion USD auf dem privaten Markt.
Elon Musk behält sich zudem das Recht vor, die Rechenkapazität zurückzuziehen, wenn die KI-Modelle von Anthropic als schädlich für die Menschheit angesehen werden. Diese Klausel ist ein einzigartiger Punkt, den die IPO-Investoren berücksichtigen müssen.
Die beiden Unternehmen zeigen auch Interesse an der Entwicklung von Rechenkapazitäten im Gigawatt-Bereich im Orbit, indem sie die Starship-Hardware mit zukünftigen AI-Trainingsaufgaben verknüpfen.

Doch dieser zukünftige Kurs könnte die Obergrenze für die Bewertung, die SpaceX bei der bevorstehenden Aktienemission anstrebt, anheben. Die Banken prognostizieren sogar, dass die Zahl bis zu 2 Billionen USD erreichen könnte.
Was die Investoren als Nächstes interessiert, ist, wann die S-1-Unterlagen öffentlich gemacht werden. Informationen über die Einnahmen aus den AI-Diensten von Musks Aktivitäten könnten den Bewertungsprozess von SpaceX neu beleuchten.



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