Die Situation zwischen den USA und Iran bleibt angespannt, die Straße von Hormuz schaltet immer wieder zwischen geöffnet und geschlossen, und der oberste Führer Irans warnt vor einer "neuen bitteren Niederlage" für die USA. Während am Wochenende die Nachrichtenlage ruhig ist, lauern massive Risiken, da es keine nennenswerten positiven Entwicklungen gibt. Trump hat angekündigt, dass am Montag (20.04.) die US-Vertreter in Pakistan die zweite Runde der Verhandlungen mit Iran führen werden, aber Iran hat dies noch nicht bestätigt, und zuvor sind Waffenstillstandsvereinbarungen mehrfach gescheitert. Dieses "Verhandlungsfenster" wirkt eher wie eine Falle zur Anlockung von Long-Positionen, als dass es tatsächlich eine Wende bringt. Der BTC-Handel zeigt sich ebenfalls anziehend. Am 19. April schwankte der BTC um die 75.800 Dollar-Marke, was wie eine kleine Erholung aussieht, tatsächlich jedoch von den 77k-Höhen kontinuierlich zurückfällt. Angesichts der hohen geopolitischen Risiken sind riskante Anlagen deutlich unter Druck, und eine Erholung ohne fundamentale Unterstützung ist oft ein Bärenköder. Am Montag wird der US-Aktienmarkt eröffnen, und zusammen mit der Berichtsaison sowie der Nachrichtenleere am Wochenende wird die Volatilität stark ansteigen. Sollten die Iraner erneut mit harten Worten aufwarten oder die Straße von Hormuz vollständig zuschnüren, könnten die Ölpreise steigen, die Inflationserwartungen sich verschlechtern, und die Risikostimmung wird den Markt dominieren, was wahrscheinlich zu synchronen Rückgängen bei den US-Aktien und BTC führen könnte. Der Markt hat bereits mehrfach die "Hoffnung auf Verhandlungen" eingepreist, aber die Realität zeigt, dass der Waffenstillstand fragil und das Vertrauen gleich null ist. Obwohl die US-Aktien kurzfristig durch die Unternehmensberichte den S&P 500 nahe der Höchststände halten, kann dies die verheerende Wirkung des geopolitischen Schwarzen Schwans nicht verbergen. Sollte eine Diskrepanz in den Erwartungen auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit eines starken Rückgangs viel höher als die einer Erholung. Riskante Anlagen stehen insgesamt unter Abwärtsdruck, und die Wahrscheinlichkeit, dass nach einem Anstieg eine Bodenbildung stattfindet, ist extrem hoch. Empfehlung: Kurzfristig absolut bearish, Positionen kontrollieren, ausreichend Cash bereithalten, um auf das echte Tief zu warten. Unter den Bedingungen geopolitischer Unsicherheiten ist es extrem riskant, sich auf eine Seite zu setzen. Am Montag zur Markteröffnung, Vorsicht ist geboten, bereit sein für Volatilität und Rückgänge. $ETH
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