
Ich komme immer wieder zu demselben Gedanken zurück, wenn ich über Smart Contracts lese.
Die meiste Zeit sprechen die Leute über Automatisierung. Code läuft automatisch. Vereinbarungen werden ohne Vermittler ausgeführt. Alles geschieht onchain und jeder kann es überprüfen.
Diese Idee machte Blockchain zunächst mächtig.
Aber es gibt eine andere Seite des Gesprächs, die nicht so oft erwähnt wird.
Privatsphäre.
Auf vielen Blockchains heute kann jede Interaktion mit einem Smart Contract im Hauptbuch gesehen werden. Adressen interagieren, Transaktionen passieren und im Laufe der Zeit werden diese Muster leicht nachvollziehbar.
Das funktioniert gut, wenn Systeme so gestaltet sind, dass sie vollständig transparent sind.
Aber nicht jede Vereinbarung in der realen Welt funktioniert so.
Finanzdienstleistungen beschäftigen sich mit sensiblen Informationen. Unternehmen sind auf interne Daten angewiesen. Identitätssysteme beinhalten persönliche Details, die nicht einfach in einem öffentlichen Netzwerk erscheinen sollten.
Das ist eine der Ideen, die das Midnight Network für mich interessant gemacht haben.
Das Netzwerk erkundet etwas leicht anderes.
Anstatt anzunehmen, dass Smart Contracts immer in einer vollständig transparenten Umgebung arbeiten müssen, untersucht das Projekt, ob Verträge operieren könnten, während einige Informationen privat bleiben.
Hier wird die Zero-Knowledge-Proof-Technologie nützlich.
Das Konzept ist überraschend einfach.
Ein System kann bestätigen, dass etwas wahr ist, ohne die Daten offenzulegen, die zur Beweisführung verwendet wurden.
Manchmal ist das alles, was eine Anwendung wirklich braucht.
Ein Vertrag könnte nur bestätigen müssen, dass jemand Eigentümer eines Vermögenswerts ist. Ein Dienst könnte prüfen müssen, ob jemand für etwas berechtigt ist. Das Ergebnis kann verifiziert werden, ohne jedes Detail dahinter offenzulegen.
Midnight experimentiert damit, wie Smart Contracts in einer solchen Umgebung funktionieren könnten.
Anstatt jede Interaktion im Hauptbuch offenzulegen, untersucht das System, ob Vereinbarungen verifiziert werden können, während unnötige Datenoffenlegung eingeschränkt wird.
Es ist natürlich noch früh. Niemand weiß bisher, wie weit verbreitet diese Modelle verwendet werden.
Aber es wirft eine interessante Frage über die Zukunft von Smart Contracts auf.
Vielleicht ist Automatisierung nicht das einzige Ziel.
Vielleicht ist der nächste Schritt zu lernen, wie Automatisierung existieren kann, ohne alles dahinter offenzulegen.
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