Bitcoin müsste das Gold nicht dominieren, um die Million zu erreichen, laut Bitwise

Das Szenario scheint unwahrscheinlich. Dennoch argumentiert Bitwise, dass ein Preis von Bitcoin von einer Million Dollar nicht unbedingt eine totale Dominanz über das Gold impliziert. Laut Matt Hougan, dem Investmentdirektor des Unternehmens, müsste Bitcoin nur etwa 17 % des globalen Marktes für Wertspeicher in den nächsten zehn Jahren erfassen, um diese symbolische Schwelle zu erreichen.

Kurz gesagt

Bitwise glaubt, dass ein Bitcoin von 1 Million Dollar keine totale Dominanz über das Gold erfordert.

Laut Matt Hougan könnte der 17% des weltweiten Marktes für Wertspeicher in zehn Jahren ausreichend sein.

Das Szenario bleibt auf dem Papier glaubwürdig, hängt jedoch weiterhin von einer realen Konvergenz zwischen Bitcoin und der Rolle als sicherer Hafen ab.

Bitwise verändert den Rahmen der Debatte über Bitcoin

Die zentrale Idee ist einfach. Viele Analysten halten das Ziel von einer Million Dollar für unrealistisch, da sie annehmen, dass Bitcoin fast die Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung des Goldes aufnehmen müsste. Bitwise glaubt, dass diese Berechnung auf einer falschen Prämisse basiert.

Laut Matt Hougan liegt der Fehler darin, den Markt für Wertspeicher als eine statische Entität zu betrachten. In Wirklichkeit wächst dieser Markt mit der Zeit. Er wird von sehr konkreten Faktoren angetrieben: der Staatsverschuldung, der geopolitischen Unsicherheit, der lockeren Geldpolitik und der Suche nach Vermögenswerten, die die Kaufkraft bewahren können.

Nach dieser Interpretation muss Bitcoin das Gold nicht „ersetzen“, wie es heute der Fall ist. Sein Hauptziel ist es, Marktanteile in einem Markt zu gewinnen, der viel größer wachsen könnte. Mit anderen Worten, die Messlatte bleibt hoch, ist jedoch nicht mehr unrealistisch. Dies ist der entscheidende Nuance des Denkens von Bitwise.

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