
In letzter Zeit habe ich eine Bewegung beobachtet, die die Art und Weise, wie Länder internationale Zahlungen leisten, erheblich verändern könnte: das sogenannte „PIX der BRICS“. Die Idee ist, ein eigenes Zahlungssystem zwischen den Ländern des BRICS-Blocks — bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika — zu schaffen, um direkte Überweisungen zwischen ihren Volkswirtschaften zu erleichtern.
In der Praxis wäre es etwas Ähnliches wie das Pix, jedoch für internationale Transaktionen. Anstatt von vom Westen dominierten Systemen wie SWIFT abhängig zu sein, könnten die Länder Zahlungen fast in Echtzeit mit ihren eigenen Währungen abwickeln.
Das Hauptziel ist es, die Abhängigkeit vom US-Dollar im globalen Handel zu verringern. Das bedeutet nicht, dass der Dollar verschwinden wird, sondern zeigt, dass verschiedene Volkswirtschaften nach mehr finanzieller Autonomie streben.
Wenn dieses System wirklich an Bedeutung gewinnt, könnte es Platz für neue Integrationen mit Technologien wie Blockchain und digitalen Währungen von Zentralbanken schaffen. Im Grunde genommen ist das, was wir sehen, der Beginn eines stillen Wettkampfs um die Infrastruktur des Geldes im 21. Jahrhundert.
