#US vs #Eu

⚔️ Kampf um 77 Billionen Dollar: USA und EU teilen den Markt für Krypto-Derivate

Während Sie handeln, führen die Regulierungsbehörden einen stillen Krieg darüber, wohin Milliarden an Provisionen aus Ihrer Tasche fließen werden. Ab Februar 2026 hat sich die Situation verschärft: Die USA öffnen die Tür für Hebel, und Europa zieht die Schrauben an.

🇪🇺 Europa: „Wie auch immer Sie es nennen, es ist ein CFD“

Die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) hat ein klares Urteil gefällt: Perpetual Futures (Perpetuals) sind tatsächlich Differenzkontrakte (CFDs).

• Hebelobergrenze: Der Hebel für den Einzelhandel wird auf 2:1 beschränkt.

• Das Wesentliche geht über den Namen hinaus: Marketingtricks werden nicht helfen. Selbst wenn das Instrument „Futures“ genannt wird, fällt es unter strenge Anleger- schutzregeln.

• Das Ende aggressiver Werbung: „Jetzt handeln“ Pop-ups und Newsletter werden zum Tabu. Der Regulierer verlangt eine strenge Kundenverifizierung zur Produktkonformität.

🇺🇸 USA: „Offshore-Leidenschaften – zum heimischen Ufer“

Die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) hat eine „Onshoring“-Strategie gewählt. Anstatt Verbote zu erlassen, integrieren sie perpetuelle Mechanismen in die klassische Futures-Infrastruktur.

• Hebelvorteil: Coinbase bietet bereits bis zu 10x auf regulierte perpetuelle Futures an. Das ist fünfmal mehr als das, was in der EU erlaubt sein wird.

• Institutionelle Grundlage: Der Einsatz von Clearinghäusern (z.B. Nodal Clear) macht diese Produkte für große Investoren verständlich.

💰 Warum ist das in Zahlen wichtig?

Der zentrale Derivatemarkt erreichte 2025 85,7 Billionen Dollar.

• Perpetuals machen 60% bis 90% dieses Volumens aus.

• Es wird um 51–77 Billionen Dollar an Jahresumsatz gekämpft.

• Wenn nur 5–10% dieses Volumens in die US-Gerichtsbarkeit verschoben werden, würden jährlich bis zu 1,37 Milliarden Dollar an Nettogebühreneinnahmen generiert.